Tourenbericht Schneeschuhtour 03.-05.01.2017

Nachdem kurz zuvor auch bei uns daheim der Winter eingebrochen war, konnte sich die Gruppe von 5 Personen gut auf die kommenden drei Tage Schneeschuhwandern einstimmen. Dennoch lag beim ca. 2,5-stündigen Aufstieg zur Schwarzwasserhütte noch nicht so viel Schnee, dass wir die Schneeschuhe brauchten. Trotz des wenigen Schnees gestaltete sich der Aufstieg schwierig wegen der durchgehenden Eisschicht. An der Hütte angekommen bezogen wir das Lager und machten uns einen gemütlichen Abend bei Skiwasser und Kartenspiel.

Am zweiten Tag planten wir aufgrund der immer schlechter werdenden Wetterlage eine Tour, die nicht so weit war und ebenfalls ohne Schneeschuhe begangen werden konnte, es ging also auf den Gerachsattel. Den Nachmittag verbrachten wir wegen des Wetters auf der Hütte und begnügten uns mit wiederum mit Kartenspielen.

In der letzten Nacht auf der Hütte brach der Winter nun aber endgültig ein und brachte über Nacht ca 60 cm Neuschnee. Zu unserer besonderen „Freude“ ging das Schneetreiben am mächsten Tag genauso weiter und somit kamen unsere Schneeschuhe beim Abstieg endlich zum Einsatz. Leider kam diese Masse an Schnee auch im Tal an, wie wir beim ankommen am Parkplatz feststellen mussten: unseren Bus mussten wir vor der Heimfahrt erst wieder ausgraben.

Martin Berger

Neuer Jugendleiter Benjamin Ruppert

Hallo mein Name ist Benjamin Ruppert und ich bin das neueste Mitglied der Jugendleiter des DAV Amberg.

Ich habe meine Grundausbildung in den Pfingstferien dieses Jahres gemacht, weil mich Jugendarbeit interessiert und ich altersbedingt nicht mehr wirklich als „Grüppling“ in eine Jugendgruppe gehöre.
Ich bin seit 2012 aktiv beim DAV Amberg, seit 2013 in der Jugendgruppe, davor hab ich mir meine Jugendleitersporen bei der DPSG Amberg verdient, indem ich diverse Gruppen über mehrere Jahre hinweg geleitet habe.

Zu meiner Person: Ich bin 29 Jahre alt und gelernter Kälteanlagenbauer-Meister. Neben dem Sportklettern gehe ich noch auf Extrem-Hindernissläufe und bin Mitglied bei den Amberger Pfadfindern, deswegen gehört Jugendarbeit schon seit Jahren zu meinem Aufgabengebiet.

Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen als Jugendleiter des DAV und werde die Franzi unterstützen.

Kletternachmittage 2015/16

In diesem Jahr wird unsere Jugend wieder die vielbesuchten Kletternachmittage für Kinder und Jugendliche anbieten!


Foto von Cameron Kirby, veröffentlicht unter folgender Lizenz: Creative Commons (CC0 1.0).

Während der Kletternachmittage werden die teilnehmenden Kindern komplett von ausgebildeten Jugendleitern und deren Helfern betreut. Eltern müssen sich also keine Sorgen machen 😉

Veranstaltungstermine:
– 23.10.2016
– 20.11.2016
– 11.12.2016
– 15.01.2017
– 19.02.2017
– 19.03.2017
– 23.04.2017

Jeweils von 14:00 – 16:00 Uhr.

Kursinhalt:
Spielerisches Klettern im Toprope (eingehängtes Seil), Kennenlernen der notwendigen Ausrüstung, Grundlagen der Sicherungstechnik.

Voraussetzung:
Mindestalter: 6 Jahre

Kursgebühr:
– Mitglieder DAV Amberg: 5€
– Nichtmitglieder: 8€

Teilnehmerzahl:
3 – 12 Teilnehmer

Allgemeine Informationen
Die Ausrüstung wird immer gestellt. Eintritt in die Halle ist im Preis enthalten. Mitzubringen sind aber: Jogginghose, Turnschuhe und eine kleine Brotzeit + Getränk.

Treffpunkt:
Stattfinden wird das Schnupperklettern in der Kletterhalle im Gebäude des Gasthauses „Alte Kaserne“ in der Dekan-Hirtreiter-Str. 5 in Amberg.

Anmeldung und Auskunft:
Anmeldung nur für einzelne Termine möglich. Jeweils ab dem vorherigen Termin bis Donnerstag vor dem jeweiligen Termin. Anmeldung bei: Heiko Schneider.

Tourenbericht Solsteinhaus

Wir waren unterwegs.

Am Donnerstag, 01.09. starten wir zu dritt mit unserem JL Martin noch vor Tagesanbruch gegen 5:00 Uhr in Amberg und kamen nach einer für die Nichtfahrer sehr entspannten Fahrt um 9:00 Uhr am Bahnhof in Hochzirl an [Kommentar Martin: „Für mich wärs auch entspannt gewesen, wenn ich beim Fahren geschlafen hätte…“]. Von Parkplatz aus gelangten wir nach einem 3,5-stündigen Aufstieg auf das Solsteinhaus (1807m), auf dem wir uns bei einem leckeren Mittagessen entspannen konnten und sogleich unser Quartier bezogen. Am Nachmittag erkundeten wir dann noch das Gelände um die Hütte.

Unser Ziel am Freitag war der Große Solstein, der auf 2541 m liegt. Bei schönstem Kaiserwetter ging es durch ein Latschenfeld los Richtung Gipfel. Dort gab es dann eine Begegnung mit einer Herde Gämse [kleiner Insiderwitz: „gemeine Alpengämse“ = Rupicapra rupicapra]. Nach unserer Brotzeit gingen wir über ein Schotterkar und einen Klettersteig wieder zurück Richtung Hütte.

Am Samstag wanderten wir Richtung Norden, wobei wir das „Jöchl“ erreichten und auf dem Rückweg einen kurzen, aber sehr schönen Klettersteig bewältigten.
Nach dem Mittagessen machten wir noch einen kleinen Spaziergang und schlossen diesen mit einer Abkühlung für die Füße im nahegelegenen Weiher ab.

Die Abende verbrachten wir mit lustigen Kartenspielen, bei welchen zwar nicht immer der Gewinner, aber stets der Verlierer klar war (Martin) [Martin: Es war Absicht!!].
Am Sonntag stiegen wir noch vor acht Uhr wieder ins Tal ab und fuhren natürlich entspannt zurück nach Amberg [Martin: Wer´s glaubt….].

Bericht Louisa
[Zensur Martin :)]

Erster Bericht unserer neuen Tourengruppe

Am Samstag, den 21.05.2016 haben wir uns als Tourengruppe getroffen, um unsere erste kleine Wanderung zu machen. Dafür haben wir in der vorherigen Gruppenstunde eine Route im bayrischen Wald herausgesucht, die über den kleinen und großen Arber verläuft.

Wir trafen uns bereits morgens um 6 Uhr, um noch möglichst viel vom Tag zu haben. Trotz vorheriger Terminabsprache konnten von den ursprünglichen 7 Teilnehmer nur vier mitfahren, da drei Grüpplinge durch Krankheit oder kurzfristige Termine verhindert waren. Wir starteten also um ca. 08:30 Uhr vom Parkplatz Brennes aus in Richtung keinen Arbersee, um den wir anschließend einmal umwanderten. Danach ging es über den kleinen Arber und wir „bestiegen“ den großen Arber, auf dessen Gipfel wir zur Stärkung in einer Hütte einkehrten. Nach einem flotten Abstieg erreichten wir gegen halb drei das Auto und fuhren staufrei wieder nach Amberg zurück.

Martin Berger