Veranstaltungen Dezember 2016

Dezember-April – Schneeschuhtouren ‚vor Ort‘

Die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht gibt’s ja in diesem Winter mehr Schnee als in den vergangenen Jahren.

Je nach Schnee- und Wetterlage werde ich wieder kurzfristig eintägige, eventuell zweitägige Touren in unserer Umgebung (Landkreis bis maximal Bayer. Wald oder Fichtelgebirge) anbieten.

Die Tourenabsprache erfolgt per Mail, nach Möglichkeit spätestens am Dienstag vor der Tour, damit Material in der Geschäftsstelle ausgeliehen werden kann, im Einzelfall aber auch kurzfristiger.

Voraussetzungen:
Trittsicherheit, Kondition je nach Tour für mehrere Stunden Gehzeit

Ausrüstung:
Schneeschuhe (können in der Geschäftsstelle gegen Gebühr ausgeliehen werden), Teleskopstöcke, feste Wanderschuhe, Gamaschen

Anmeldung und Auskunft:
Gerhard Siegert

Weitere Informationen

11.12.2016 – Kletternachmittag für Kinder und Jugendliche

Bitte entnehmen Sie alle Informationen zu dieser Veranstaltung dem gesonderten Beitrag.

15.12.-18.12.2016 – Langlauftage in der Ramsau am Dachstein

Wir möchten der langjährigen Tradition treu bleiben und den Langlaufwinter 2016/17 in der Ramsau am Dachstein beginnen. Wir hoffen, dass die Schneeverhältnisse besser sind wie in den letzten Jahren und wir schöne Langlauftage erleben können.

Sollte die Schneelage in der geplanten Zeit für Langlaufen nicht ausreichend sein, findet die Fahrt nicht statt.

Wohnen werden wir wieder im Haus „Oberhorner“ bei Lydia und Sepp Pitzer. Infos über unserer Unterkunft könnt ihr unter: www.oberhorner.at abrufen.

Anmeldung und Auskunft:
Sigi und Christine Rogenhofer

Weitere Informationen

>>> Alle weiteren Veranstaltungen finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

Tourenbericht – Schneeschuhtour ohne Schneeschuhe

Der Termin für unsere ‚Schneeschuhtour alpin‘ (26.02.-28.02.2016) rückt immer näher, doch es will einfach nicht schneien. Auch der Wetterbericht macht uns da keine Hoffnungen. Aber was soll’s, wir nehmen unsere Schneeschuh-Ausrüstung einschl. LVS-Geräten mit – wenn’s nicht genug Schnee hat, machen wir halt mit leichtem Gepäck Wanderungen, so flexibel haben uns die letzten schneearmen Winter mittlerweile schon gemacht. Wir, das sind Anna, Doris, Evi, Hermann, Irene, Petra, Sigrid und ich, der GeSie. Als Quartier habe ich die Pension Leitnerhof in Nonn bei Bad Reichenhall ausgesucht. Dort durfte ich schon bei einer privaten Tour das phänomenale Frühstück genießen.

Wir starteten am Freitag früh mit einem Leihbus von Amberg aus, um die Mittagszeit konnten wir dann unser Quartier beziehen. Normalerweise stehen am Freitag Nachmittag immer LVS-Übungen auf dem Programm, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Aber die einzige Möglichkeit, LVS-Geräte zu vergraben wäre unter der Grasnarbe gewesen. Gummistiefel und Spaten hatten wir nicht dabei, außerdem lag nur Lawinenwarnstufe 1 vor. Also schulterten wir unsere schön leichten Rucksäcke und unternahmen eine Rundwanderung über den Listsee zum Thumsee und wieder zurück. Mit Schnee kamen wir dabei so gut wie gar nicht in Berührung. Abends machten wir dann noch einen Spaziergang zu einem Gasthaus am Listsee.

Am Samstag wollten wir ursprünglich mit der Seilbahn auf den Predigtstuhl fahren, um von dort eine Kammwanderung zurück ins Tal zu machen. Nach Rücksprache mit unserem Pensionswirt entschieden wir uns dann jedoch dazu, den Hochstaufen über die Bartlmahd zu besteigen. Sicherheitshalber entschlossen wir uns, die LVS-Ausrüstung trotzdem mitzunehmen, da wir ja nicht wussten, wie es auf dem Gipfel schneemäßig wirklich aussah. Die Schneeschuhe ließen wir im Tal. Wir wären uns wahrscheinlich etwas blöd vorgekommen, durch grüne Wiesen mit Schneeschuhen am Rucksack zu wandern, es reichte schon die Lawinenschaufel. Nachdem wir die erste Teilnehmerin mittels Blasenpflaster bergtauglich gemacht hatten – die ersten Blasen hatten sich schon nach einer viertel Stunde angekündigt – marschierten wir auf Forstwegen an der Padinger Alm vorbei, um dann bald auf einen schmalen Pfad abzuzweigen. An einem Aussichtspunkt mit tollem Blick in den Reichenhaller Talkessel hatten wir dann erste Schneeberührung, ab hier mussten wir dann auch spuren, hier herrschte richtig Winter. Leider wurden wir bei einer Hangquerung aus der Südflanke des Hochstaufen mit Steinen beschossen, was durch die zum Teil geringe Schneeauflage und die Tageserwärmung bedingt war. Schnell brachten wir die gefährdete Zone hinter uns. Ab der Bartlmahd waren dann einige steilere Hänge zu queren. Eine der Teilnehmerinnen war dann auch der Meinung, wenn wir schon wider Erwarten so viel Schnee haben, kann eine kleine Rutschpartie nicht schaden. Sie überlegte es sich dann aber doch anders, bevor die Fahrt zu schnell wurde. Nach einer kurzen Schrecksekunde kämpfte sie sich wieder nach oben und wir setzten unseren Weg fort. Da unser Zeitfenster für den Abstieg irgendwann zu klein wurde, entschlossen wir uns ca. eine halbe Stunde vor dem Gipfel zur Umkehr, nicht ohne vorher noch ein paar schöne Blicke ins Alpenvorland zu genießen. Wie sich dann herausstellte, war diese Entscheidung auch richtig. Ein einzelner Bergsteiger, der uns in der Früh schon überholt hatte, berichtete, dass man die letzten Meter ohne Steigeisen wohl nicht hätte gehen können. In der Querung weiter unten wurden wir dann erneut mit Steinen beschossen, also brachten wir sie wieder schnell hinter uns. Als Entschädigung, dass wir den Gipfel nicht erreicht hatten, legte ich dann ab dem Forstweg einen Gang zu, um meine Teilnehmer mit frischen Weißbieren begrüßen zu können.

Am Sonntag, nachdem wir unser Gepäck im Bus verstaut hatten, fuhren wir nach Maria Gern, um die Kneifelspitze zu besteigen. In vielen Publikationen wird die grandiose Aussicht von dem nur 1189 m hohen Berg auf den Berchtesgadener Talkessel mit seinen umliegenden Bergstöcken gepriesen, davon wollten wir uns persönlich überzeugen. Kaum eine viertel Stunde gelaufen ging’s los, ich hörte immer wieder bewundernde Aaaahs und Oooohs, obwohl wir doch noch mitten im Wald waren und von den umliegenden Bergen noch gar nichts zu sehen war. Des Rätsels Lösung waren die vielen Christrosen, die links und rechts des Weges voll in Blüte standen. Auch dafür ist die Kneifelspitze bekannt. Die Hütte auf dem Gipfel war leider noch geschlossen, aber das wussten wir ja. Da wir diesmal keine LVS-Ausrüstung dabei hatten, war in unseren Rucksäcken jetzt genug Platz für eine ausgiebige Brotzeit einschl. Gipfelschnapserl. Nach dem Essen war noch genügend Zeit, weshalb wir uns für den Abstieg einen unmarkierten Weg suchten, den wir nach einigem Nachforschen auch zielsicher fanden. Bevor wir uns an die Heimfahrt machten, genehmigten wir uns zur Belohnung in der Gaststätte in Maria Gern noch einen Cappuccino mit Torte.

Fazit: Auch ohne Schneeschuhe kann man schöne Schneeschuhtouren unternehmen.

GeSie

Neuer Jugendleiter Benjamin Ruppert

Hallo mein Name ist Benjamin Ruppert und ich bin das neueste Mitglied der Jugendleiter des DAV Amberg.

Ich habe meine Grundausbildung in den Pfingstferien dieses Jahres gemacht, weil mich Jugendarbeit interessiert und ich altersbedingt nicht mehr wirklich als „Grüppling“ in eine Jugendgruppe gehöre.
Ich bin seit 2012 aktiv beim DAV Amberg, seit 2013 in der Jugendgruppe, davor hab ich mir meine Jugendleitersporen bei der DPSG Amberg verdient, indem ich diverse Gruppen über mehrere Jahre hinweg geleitet habe.

Zu meiner Person: Ich bin 29 Jahre alt und gelernter Kälteanlagenbauer-Meister. Neben dem Sportklettern gehe ich noch auf Extrem-Hindernissläufe und bin Mitglied bei den Amberger Pfadfindern, deswegen gehört Jugendarbeit schon seit Jahren zu meinem Aufgabengebiet.

Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen als Jugendleiter des DAV und werde die Franzi unterstützen.

Mitgliedschaft online beantragen


Foto von Alejandro Escamilla, veröffentlicht unter folgender Lizenz: Creative Commons (CC0 1.0).

Wer bisher Mitglied bei uns werden wollte musste den Aufnahmeantrag herunterladen, ausfüllen, ausdrucken und unterschrieben in der Geschäftsstelle einreichen. Dies ist auch weiterhin möglich, allerdings bieten wir seit kurzer Zeit auch die Option an, den Antrag komplett online zu erstellen. Das geht in der Regel schneller und ist weniger kompliziert als der bisherige Prozess.

Gehen Sie hierfür auf die Seite der Mitgliederaufnahme unserer Sektion, klicken Sie „Neues Mitglied“ und füllen Sie das folgende Formular aus. Im Anschluss erhalten Sie von uns Ihre Unterlagen.

Zur Info: Egal ob Sie sich für den alten Weg der Beantragung entscheiden oder lieber den neuen wählen, die resultierende Mitgliedschaft ist natürlich gleich!

Veranstaltungen November 2016

19.11.2016 – Alpine Ausbildung – Knotenkunde

HMS, Achter, Prusik, Mastwurf u.s.w., u.s.w. Dieser Novembernachmittag eignet sich dafür, uns mit den Knoten und der alpinen Sicherungstechnik zu befassen.

Treffpunkt:
13:00 Uhr. Der Veranstaltungsort wird bei Anmeldung bekanntgegeben. Dauer: 2 Stunden.

Voraussetzungen:
Keine Vorkenntnisse erforderlich. Das Material wird gestellt.

Anmeldung und Auskunft:
Toni Radlinger

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20.11.2016 – Kletternachmittag für Kinder und Jugendliche

Bitte entnehmen Sie alle Informationen zu dieser Veranstaltung dem gesonderten Beitrag.

24.11.2016 – Vortrag: Ladakh – Little TIBET

Als im Jahre 1974 dieses Gebiet im Bundesstaat Jammu & Kashmir auch für den internationalen Reiseverkehr freigegeben wurde, mussten wohl viele erst einmal den Atlas zur Suche dieses Gebietes herausholen. Die buddhistischen Einwohner leben auf einer Höhe von 3500m bis zu über 4500m. Damit gehört diese Gegend zu einer der am höchsten besiedelten Regionen der Welt.

Der Nähe zu Tibet ist es zu verdanken, dass hier diese vom Buddhismus geprägte Lebensweise sowie deren Kultur und Religion überall präsent ist. Die meisten Touristen kommen wegen der vielen Outdoor- und Trekkingmöglichkeiten hierher. Neben diversen mehrtägigen Trekking-Routen kann mit dem 6135 m hohen Stok Kangri auch ein lohnenswerter und sehr aussichtsreicher Berg bestiegen werden. Weitere Outdoor-Höhepunkte sind die Abfahrt mit dem Mountainbike vom höchst befahrbaren Straßenpass der Welt (Kardung La 5602 m). Aber auch eine Rafting-Tour auf dem Zanskar-Fluss durch enge Schluchten und beschauliche Dorflandschaften gehört zu einem einmaligen Erlebnis.

Im Winter bietet für Abenteuerlustige und Kälteunempfindliche die Trekkingtour auf dem zugefrorenen Zanskar-Fluss, „Chadar“ genannt, eine einmalige Herausforderung.

Der Fotograf und Reiseleiter Thomas Böhm gilt mit seinen mehr als 15 Jahren Ladakh-Erfahrung als absoluter Kenner dieses Gebietes, welches mittlerweile zu seiner zweiten Heimat wurde. Kein anderer hat im deutschsprachigen Raum mehr Winter-Expeditionen auf dem Zanskar-Fluss geleitet.

Ein Vortrag von Thomas Böhm und Haiqi Liao – Böhm

lets-go-trekking.com

Veranstaltungsort und -zeit:
19:30 – 21:30 Uhr

Amberger Kulturwerk
Fleurystrasse 1
92224 Amberg

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25.11.2016 – Sektionsbilderabend: Trekking in Skandinavien

Auf unserer insgesamt siebenwöchigen Autoreise durch Schweden und Norwegen sind wir auf Trekkingtouren an wunderbaren Orten Skandinaviens gewesen.
Besondere Bilder haben wir vom südlichen Kungsleden einem bekannten Wanderweg in Mittelschweden mit vielen Rentieren, sowie einer Trekkingtour des norwegischen Nationalsparks Hardangervidda. Im Dovrefjell durften wir sogar auf Moschusochsen treffen.
Die Reise hat uns auch zu den schönen vergletscherten Bergen in der einsamen Wildnis von Jotunheimen und die beiden höchsten Gipfel Skandinaviens geführt. Ein Highlight der anderen Art war eine Kajaktour im UNESCO – Weltnaturerbe Geiranger Fjord.

Vortrag von Kilian Pfeiffer und Andreas Irler

Treffpunkt:
19:00 Uhr in der Gaststätte „Alte Kaserne“

Anmeldung und Auskunft:
Eine Anmeldung ist nicht notwendig, bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Sigrid Streich

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