Schneeschuh-Wochenende in den Kitzbüheler Alpen

Freitag, 06.02. bis Montag, 09.02.2026

Teilnehmer:
Brigitte, Evi, Irene, Karl-Heinz, Simone, Thomas, Uli, GeSie

Freitag, 06. Februar:
Nach (fast) pünktlichem Start um 7:45 an unserer Geschäftsstelle in Amberg traten wir die Reise für unser alpines Schneeschuhwochenende auf der Bochumer Hütte oder Kelchalm an. Natürlich wurde am Irschenberg der obligatorische Stopp zur Kaffeepause eingelegt, ohne Probleme erreichten wir dann pünktlich unseren Ausgangspunkt in Wiesenegg-Grüntal, südlich von Kitzbühel. Schnee war beim Start noch Mangelware, aber schon sehr bald kamen auf dem zum Teil spiegelglatten Zufahrtsweg unsere Grödel zum Einsatz. Nach knapp zwei Stunden erreichten wir die Kelchalm auf 1430 mtr. Zu unserer Enttäuschung war die Schneeauflage immer noch äußerst dürftig. Da wir noch genügend Zeit hatten, absolvierten wir unsere obligatorischen LVS-Übungen gleich noch am ersten Tag. Nach dem Abendessen wurden Spielkarten ausgepackt, beim Hornochsenspiel wurde gleich
am ersten Abend der Punkterekord für die kommenden Tage aufgestellt.

Samstag, 07. Februar:
Frühstück war für 7:30 Uhr angesagt, aber dank Simone durften wir uns – so wie in den nächsten Tagen auch – mit Yoga auf die kommende Tour einstimmen. Gleich nach dem Start Richtung Niederkaseralm legten wir wieder unsere Grödel an, Schnee war weiterhin nur Dekoration, dafür gab's genug vereiste Stellen. Nach einem kurzen Steilaufstieg kamen wir aber endlich mit jetzt reichlich Schnee in Berührung. Ab der Oberkaseralm durften wir dann unverspurten Neuschnee geniessen. Am sogenannten Tor einigten wir uns nach kurzer Diskussion darauf, welcher der vielen Gipfel unser Ziel, der Mittagskogel (2038 mtr) sei, was sich dann auch als richtig herausstellte. Sonnenbrille und Sonnencreme kamen zum Einsatz, trotzdem fiel die Rast nach dem Gipfel wegen des kalten Windes relativ kurz aus. Zurück am Tor gab es dann von Simone noch eine kurze Freiluft-Yogaeinheit. Auf dem Rückweg steuerten wir unsere Hütte dann von oben an, so dass wir unsere Grödel hier nicht mehr brauchten.

Sonntag, 08. Februar:
Rauber (1972 mtr) und Saalkogel (2006 mtr) standen heute auf dem Programm. Nach dem sehr anspruchsvollen Abstieg vom Saalkogel zum Oberreiterjoch war Evi der Meinung, dass ein Sonnenbad doch viel angenehmer sei als ein weiterer Gipfel. Da der GeSie ein pflichtbewusster Mensch ist, entschied er sich, bei Evi zu bleiben, ob traurig wegen des verpassten Gipfels oder erleichtert wegen des ersparten Gipfels sei dahingestellt. Die Belohnung war eine wundervolle Pause bei traumhaftem Wetter und absoluter Einsamkeit. Die Belohnung für den Rest der Gruppe war, unter der Führung vom Thomas, der Staffkogel mit 2115 mtr. Via Saaljoch ging's dann gemeinsam wieder zurück zur Hütte. Kurz vor der Hütte meinte die Irene, ein Kaiserschmarrn wäre mal eine gutes Abendessen. An diesem Abend waren wir die einzigen Gäste auf der Hütte, vielleich gab es deshalb prompt Kaiserschmarrn als Dessert.

Montag, 09. Februar:
Nach der obligatorischen Yogaeinheit und dem Frühstück packten wir unsere Siebensachen und steuerten den Laubkogel (1760 mtr) an.Trotz der niedrigen Höhe durften wir unsere Schneeschuhe bald wieder aufziehen. Vom Gipfel konnten wir nochmal die Touren der vergangenen Tage einsehen und Revue passieren lassen, bevor wir uns an den Abstieg – am Schluß ohne Schneeschuhe auf Forstwegen – machten. Auf der Heimfahrt war ein Kaffee- Abstecher am Irschenberg natürlich wieder Pflicht, am frühen Abend erreichten wir dann wohlbehalten wieder Amberg.

Fazit:
Ein Wochenende mit einer Tollen Truppe bei bestem Schnee und Traumwetter liegt hinter uns.
Danke auch an Thomas, meinen Co und Simone, unsere Yoga-Trainerin

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