Hochtouren, Ötztal, Vernagthütte / Brandenburger Haus (vier Tage)
18. Juli – 21. Juli
Zahlreiche weitere Touren findet Ihr in unserer Veranstaltungsübersicht!


Hochtouren, Ötztal, Vernagthütte / Brandenburger Haus (vier Tage)
18. Juli – 21. Juli
Zahlreiche weitere Touren findet Ihr in unserer Veranstaltungsübersicht!
Freitag, 06.02. bis Montag, 09.02.2026
Teilnehmer:
Brigitte, Evi, Irene, Karl-Heinz, Simone, Thomas, Uli, GeSie
Freitag, 06. Februar:
Nach (fast) pünktlichem Start um 7:45 an unserer Geschäftsstelle in Amberg traten wir die Reise für unser alpines Schneeschuhwochenende auf der Bochumer Hütte oder Kelchalm an. Natürlich wurde am Irschenberg der obligatorische Stopp zur Kaffeepause eingelegt, ohne Probleme erreichten wir dann pünktlich unseren Ausgangspunkt in Wiesenegg-Grüntal, südlich von Kitzbühel. Schnee war beim Start noch Mangelware, aber schon sehr bald kamen auf dem zum Teil spiegelglatten Zufahrtsweg unsere Grödel zum Einsatz. Nach knapp zwei Stunden erreichten wir die Kelchalm auf 1430 mtr. Zu unserer Enttäuschung war die Schneeauflage immer noch äußerst dürftig. Da wir noch genügend Zeit hatten, absolvierten wir unsere obligatorischen LVS-Übungen gleich noch am ersten Tag. Nach dem Abendessen wurden Spielkarten ausgepackt, beim Hornochsenspiel wurde gleich
am ersten Abend der Punkterekord für die kommenden Tage aufgestellt.
Samstag, 07. Februar:
Frühstück war für 7:30 Uhr angesagt, aber dank Simone durften wir uns – so wie in den nächsten Tagen auch – mit Yoga auf die kommende Tour einstimmen. Gleich nach dem Start Richtung Niederkaseralm legten wir wieder unsere Grödel an, Schnee war weiterhin nur Dekoration, dafür gab's genug vereiste Stellen. Nach einem kurzen Steilaufstieg kamen wir aber endlich mit jetzt reichlich Schnee in Berührung. Ab der Oberkaseralm durften wir dann unverspurten Neuschnee geniessen. Am sogenannten Tor einigten wir uns nach kurzer Diskussion darauf, welcher der vielen Gipfel unser Ziel, der Mittagskogel (2038 mtr) sei, was sich dann auch als richtig herausstellte. Sonnenbrille und Sonnencreme kamen zum Einsatz, trotzdem fiel die Rast nach dem Gipfel wegen des kalten Windes relativ kurz aus. Zurück am Tor gab es dann von Simone noch eine kurze Freiluft-Yogaeinheit. Auf dem Rückweg steuerten wir unsere Hütte dann von oben an, so dass wir unsere Grödel hier nicht mehr brauchten.
Sonntag, 08. Februar:
Rauber (1972 mtr) und Saalkogel (2006 mtr) standen heute auf dem Programm. Nach dem sehr anspruchsvollen Abstieg vom Saalkogel zum Oberreiterjoch war Evi der Meinung, dass ein Sonnenbad doch viel angenehmer sei als ein weiterer Gipfel. Da der GeSie ein pflichtbewusster Mensch ist, entschied er sich, bei Evi zu bleiben, ob traurig wegen des verpassten Gipfels oder erleichtert wegen des ersparten Gipfels sei dahingestellt. Die Belohnung war eine wundervolle Pause bei traumhaftem Wetter und absoluter Einsamkeit. Die Belohnung für den Rest der Gruppe war, unter der Führung vom Thomas, der Staffkogel mit 2115 mtr. Via Saaljoch ging's dann gemeinsam wieder zurück zur Hütte. Kurz vor der Hütte meinte die Irene, ein Kaiserschmarrn wäre mal eine gutes Abendessen. An diesem Abend waren wir die einzigen Gäste auf der Hütte, vielleich gab es deshalb prompt Kaiserschmarrn als Dessert.
Montag, 09. Februar:
Nach der obligatorischen Yogaeinheit und dem Frühstück packten wir unsere Siebensachen und steuerten den Laubkogel (1760 mtr) an.Trotz der niedrigen Höhe durften wir unsere Schneeschuhe bald wieder aufziehen. Vom Gipfel konnten wir nochmal die Touren der vergangenen Tage einsehen und Revue passieren lassen, bevor wir uns an den Abstieg – am Schluß ohne Schneeschuhe auf Forstwegen – machten. Auf der Heimfahrt war ein Kaffee- Abstecher am Irschenberg natürlich wieder Pflicht, am frühen Abend erreichten wir dann wohlbehalten wieder Amberg.
Fazit:
Ein Wochenende mit einer Tollen Truppe bei bestem Schnee und Traumwetter liegt hinter uns.
Danke auch an Thomas, meinen Co und Simone, unsere Yoga-Trainerin
© 2026 by GeSie
Freitag, 13.02. bis Montag, 16.02.2026
Teilnehmer:
Birgit, Cordula, Petra, nochmal Petra, Sigrid, Simone, Wolfgang, GeSie
Freitag, 13. Februar:
Pünktlich um 7:30 Uhr starteten wir an unserer Geschäftsstelle in Amberg zu unserer viertägigen Schneeschuhtour. Nachdem die Rucksäcke, Schneeschuhe und sonstige Ausrüstung sorgfältig im Vereinsbus verstaut waren, konnte es eigentlich losgehen – eigentlich.
Denn bereits nach wenigen Minuten von Zuhause entfernt musste unser Tourguide GeSie noch einmal umdrehen:
Die Hörgeräte lagen gemütlich zu Hause.
Sein Kommentar dazu: 'Vielleicht wäre es bei dem Frauenanteil besser gewesen, die Hörgeräte gleich daheim zu lassen.'
Der Ton war also gesetzt – und die gute Laune ebenso. Kurz vor Passau legten wir eine gemütliche Kaffeepause ein, bevor wir schließlich in Obertraun am Hallstätter See an der Seilbahn ankamen. Hier stellte dann unsere Co-Wanderführerin fest, dass ihr Waschbeutel incl. Kontaktlinsenlösung 400 km entfernt noch zu Hause lag.
Kurzerhand düsten sie und GeSie auf der Suche nach einem Drogeriemarkt zu einer sogenannten 'Wanderbesprechung' nach Bad Goisern.
Beim Kauf der Seilbahntickets erwartete uns dann die nächste Überraschung: In Österreich gelten wir alle schon als Rentner! Immerhin hat das den Geldbeutel etwas geschont.
Während wir an der Bergstation in der Sonne auf unsere shoppenden Bergführer warteten, verging eine Stunde, bis wir endlich gemeinsam weiter zur letzten Station der Krippenstein-Seilbahn fahren konnten. Dort schnallten wir die Schneeschuhe an – und los ging’s Richtung Wiesberghaus, einer Schutzhütte der Naturfreunde Österreich.
Der Einstieg in den richtigen Winterweg war allerdings nicht ganz leicht zu finden. So kämpften wir uns eine halbe Stunde erstmal durch knietiefen Schnee, bergauf, bergab, querfeldein, bis wir schließlich mit der Dämmerung das Wiesberghaus auf 1872 mtr erreichten.
Erschöpft, aber glücklich, genossen wir ein leckeres Abendessen und ließen den Tag beim beliebten 'Hornochsenspiel' ausklingen – gleich zweimal wurde der Punkterekord von Thomas aus der Vorwoche von der Bochumer Hütte überboten!
Die Hütte war nicht voll belegt, so daß wir uns zu acht alleine im großen Lager breit machen konnten.
Samstag, 14. Februar:
Da es erst um 7:30 Uhr Frühstück gab, begannen wir den Tag früh um 7:00 Uhr mit einer halbstündigen Yogaeinheit mit Simone.
Nach einem ausgiebigen Frühstück brachen wir um 9:00 Uhr zur Simonyhütte (2202 m) auf. GeSie und Simone übernahmen das Spuren und kämpften sich mutig durch tiefen Schnee und verschneite Latschenfelder. Kurz vor der Hütte erwartete uns noch eine mit einem Seil abgesicherte steile Passage, die in dem Absturzgelände mit Schneeschuhen echte Akrobatik verlangte.
Oben angekommen belohnten wir uns mit Kaffee, Schokokuchen oder Zimtschnecken.
Den Abstieg zurück zum Wiesberghaus kannten wir schon. Da es noch früh am Nachmittag war, absolvierten wir unterhalb der Hütte noch die bei solchen Touren üblichen LVS-Übungen. Mit so vielen Hühnern auf einem Haufen nicht unbedingt ein leichtes Unterfangen, aber wir haben alle 'verschütteten' Personen gefunden und ausgegraben. Danach wärmten wir uns mit Frittatensuppe wieder auf.
Am Abend gab es wieder ein köstliches Menü und erneut das legendäre Hornochsenspiel, diesmal begleitet von russischer Live-Musik mit Ukulele und Gitarre und lautstarkem Gesang. Nicht jedermanns Geschmack, aber trotzdem unvergesslich.
Beim Sichten einer komplett weißen Videoaufnahme von unserer heutigen Tour kam dann der Spruch des Tages:
'Lag dein Handy im Schnee?'
Sonntag, 15. Februar:
Nach der inzwischen fest eingeplanten Yogaeinheit und dem Frühstück machten wir uns gestärkt auf den Weg zur Gjaidalm. Den ursprünglich geplanten Besuch der Seethaler Scharte am Ende des Hallstätter Gletschers verschoben wir wegen des vielen Neuschnees und auch schlechten Sicht auf nächstes Jahr.
Der Weg zur Alm war eine winterliche Märchenlandschaft: Neuschnee, Schneefall und Nebel erzeugten eine schöne Stimmung – und jede Menge Spaß.
Mehrere von uns testeten unfreiwillig die Weichheit des Schnees und versanken prompt, zum Teil bis zur Hüfte, im tiefen Neuschnee.
GeSies Kommentar dazu: 'Keine Angst – es ist nicht mehr weit bis zum Frühling.' Und an Cordula ging, wegen der Eiskristalle in den Haaren, ein charmantes 'Na, Silberlöckchen, alles gut?' Die Antwort der Gruppe war eindeutig: 'Schneelöckchen wäre netter!' Männer im besten Alter lernen eben nie aus.
Die Gjaidalm wird von einer nepalesischen Familie bewirtschaftet und wir durften echte nepalesische Küche z.B. mit einer köstlichen Sherpasuppe genießen. Aber auch Tiramisu und Kaspressknödelsuppe fehlen nicht auf der Speisekarte.
Nach dem Rückweg zurück zur Hütte folgte abends erneut ein Drei-Gänge-Menü und die obligatorische Hornochsenspielrunde.
Da am Sonntag nur mehr wenige Gäste auf der Hütte waren, konnten wir uns um 22 Uhr zur Hüttenruhe wieder im Lager ausbreiten.
Montag, 16. Februar:
Über Nacht hatte es kräftig geschneit, geschätzt mindestens ein halber Meter Pulverschnee vom feinsten. Nach der opbligatorischen Yogastunde und einem reichhaltigen Frühstück, diesmal sogar mit Frühstücksei, traten wir bei Wind und dichtem Schneetreiben den Rückweg zum Hallstätter See an, diesmal über den Sommerweg. GeSie und Simone spurten unermüdlich und standen dabei mehrfach bis zur Hüfte im Schnee. Am Anfang war die Wegfindung nicht einfach, wir sahen weder Markierungen noch konnte man einen Weg erkennen. Dank der Wander-App fanden GeSie und Simone aber den richtigen Weg.
Damit alle Teilnehmer in den Genuß des Tiefschnees kamen wechselten wir uns später mit dem Spuren ab, bis nach einem letzten Steilstück der Abstieg Richtung Hallstatt begann.
Aufgrund des kräftigen Schneefalls und der tiefen Temperaturen war die Schneeauflage bis fast zum See gut und wir konnten sehr lange die Schneeschuhe an lassen.
An der Materialseilbahn bestellten wir ein Taxi. GeSie und Cordula ließen sich zur Talstation der Seilbahn fahren, um unseren Bus abzuholen.
Auf dem Heimweg begleiteten uns ab Passau zum Teil kräftige Regenschauer, doch gegen 19:30 Uhr erreichten wir wohlbehalten und zufrieden wieder Amberg.
Fazit:
Ein wunderschönes, erlebnisreiches und humorvolles Wochenende ging zu Ende. Wir bedanken uns herzlich bei:
GeSie für die hervorragende Tourenplanung und -durchführung
Simone für die täglichen, wohltuenden Yogaeinheiten
Beide für unermüdliches Spuren, spontane Lösungsfindungen und jede Menge gute Laune
Tiefschnee, Spaß, Teamgeist, Kulinarik und unzählige Anekdoten – diese Tour wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
© 2026 by GeSie und Cordula
Liebe Hochtoureninteressierte, auch dieses Jahr ist wieder eine Veranstaltung in den Zentralalpen geplant. Mit der renovierten Vernagthütte und dem bereits über der Dreitausender-Marke gelegenen Brandenburger Haus haben wir zwei tolle und hohe Stützpunke im Herzen der Ötztaler Alpen als Ausgangspunkt.
Wir beabsichtigen, uns im Rahmen von Trainingspassagen und geeigneten Bergtouren das grundlegende Handwerkszeug für Hochtouren zu erarbeiten bzw. aufzufrischen. Der gewählte Bereich des Ötztals bietet attraktive Ziele sowie interessante und abwechslungsreiche hochalpine Passagen, die es uns erlauben sollten, unser bergsteigerisches Rüstzeug wie Umgang mit Pickel und Steigeisen, sowie auch einige seiltechnische Grundlagen zu üben. Auch für die höheren Berge unabdingbare Themen wie Einheiten zur Spaltenbergung sowie der Aufbau von Sicherungspunkten in Schnee und Eis stehen auf dem Programm.
Welche Touren tatsächlich in Angriff genommen werden können, wird stark von den Verhältnissen vor Ort und dem technischen Können sowie der Ausdauer der Teilnehmer*Innen abhängen. Im Vordergrund werden jedoch nicht Gipfelziele stehen, sondern das Training alpiner Fertigkeiten.
Voraussetzungen:
Mitgliedschaft im Alpenverein Sektion Amberg, sicheres seilfreies Gehen im Fels I. Grad UIAA (auch im ausgesetzten Gelände), allgemeine Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, völlige körperliche Gesundheit sowie Ausdauer für bis zu 8 bis 10 Stunden Gehzeit je Tag, erste alpine Erfahrungen bei Bergtouren. Grundkenntnisse in Knotenkunde und Sicherungstechnik sind erforderlich.
Ausrüstung:
Die notwendige Ausrüstung werden wir in einer Vorbesprechung klären.
Teilnehmerzahl und Fachübungsleiter:
Die Veranstaltung wird von Dr. Frank Günther und Franz Lindner, jeweils Fachübungsleiter für Hochtouren, durchgeführt. Aufgrund der anspruchsvollen Thematik sind maximal vier Teilnehmer möglich.
Vorbesprechung (bitte Teilnahme ermöglichen!):
Dienstag, 23. Juni 2026, 20:00 Uhr, im Gasthof "Zur alten Kaserne" (im Haus unserer Geschäftsstelle).
Kursort:
Vernagthütte (2.755 m), sowie Brandenburger Haus (3.277 m), Ötztal; je nach Wetterlage bleibt eine kurzfristige Änderung des Kursortes vorbehalten.
Termin:
Samstag 18. Juli 2026 (Hinfahrt) bis Dienstag 21. Juli 2026 (Rückfahrt), insgesamt 4 Tage (3 Nächte).
Anmeldung (bitte per E-Mail) spätestens bis zum 1. Juni 2026:
bei einem der Veranstalter Dr. Frank Günther & Franz Lindner
Bei den Sektionsfahrten und der GTA-Alpenüberquerung sind noch bzw. wieder freie Plätze verfügbar.
Sichert Euch jetzt Eure Tourenteilnahme für den Bergsommer 2026.
Fahrt zum Prielschutzhaus
8 Restplätze am verlängerten Bergwochenende im Toten Gebirge | Brückentagswochenende über Fronleichnam!
Termin: DO, 04.06. – SO, 07.06.2026
Fahrt auf die Sudetendeutsche Hütte
4 freie Plätze gibt es noch bei unserer Gemeinschaftsfahrt mit der Sektion Sulzbach-Rosenberg ins hochalpine Osttirol!
Termin: SO, 02.08. – DI, 04.08.2026
GTA-Alpendurchquerung
2 Plätze sind aktuell wieder frei bei unserer GTA-Tour (10 Tage in der Kleingruppe durch das einsame schweizerisch-italienische Grenzgebiet)
Termin: MI, 19.08. – FR, 28.08.2026
Fahrt auf die Amberger Hütte
Auch unser verlängertes Bergwochenende auf unsere Amberger Hütte in den Stubaier Alpen ist aktuell noch buchbar.
Termin: DO, 03.09. – SO, 06.09.2026
Am besten gleich reinklicken und anmelden!
Wir freuen uns auf Euch!
Petra, Markus und Thomas