Inntaler Höhenweg

Termin:
21. Juni – 25.Juni 2023

Start der Tour:
Start am Mittwoch, 21.06.2023 um ca. 6.00 Uhr

Der Inntaler Höhenweg folgt hoch über dem Tiroler Inntal der Höhenlinie 2000 von West nach Ost – vom Patscherkofel bis zum Kellerjoch. In einer Höhe von 1800 bis 2800 m zieht der Inntaler durch die weitgehend unberührte, einsame Berglandschaft der Tuxer Alpen.

Bereits auf unserer ersten Etappe vom Patscherkofel aus, führt uns die Route durch ein Landschaftsschutzgebiet oberhalb der blauen Seen. Der große Zirbenbestand dort zählt zu den ältesten in Europa. Der Blick über das Inntal ist dabei genauso imposant wie die Bäume an sich. Auf der nächsten Etappe, steigen wir dem Gratverlauf meist weglos folgend, über die aussichtsreichen Gipfel der „seven Tuxer Summits“. Höchster Routenpunkt ist das Rosenjoch mit 2796 Metern. Weiter über den Grat geht es zu unserer nächsten Unterkunft, der Lizumer Hütte, die mitten im Truppenübungsplatz des österreichischen Bundesheeres liegt. Ab hier folgt der „Inntaler“ dem Zentralalpenweg 02A über das Grafennsjoch und der Hippoldspitze zur Hütte unserer Nachbarsektion Weiden. Auf dem gesamten Verlauf des Inntaler Höhenwegs streift unsere Route außerdem viele romantische Seitentäler und die überschrittenen Gipfel geben schöne Ausblicke auf die Nordkette des Karwendels und nach Süden auf die schneebedeckten Gipfel der Zillertaler Alpen frei.

Auf unserer Gemeinschaftstour ist täglich die gesamte Ausrüstung von Hütte zu Hütte mitzuführen.

Voraussetzungen:
– Kondition für 7-8 Stunden reine Gehzeit
– Schwindelfreiheit und Trittsicherheit
– erste Erfahrungen im Begehen von weglosem Gelände
– Mitglied in der Sektion Amberg des DAV

Teilnehmerzahl:
max. 8 Teilnehmer

Anmeldung und Auskunft:
Karl Groher, EMail und Telefon: siehe hier

Kletterwochenende im Steinicht/Vogtland, im Tal der Weißen Elster

Zeitraum:
Mitte/Ende April bis etwa Mitte Mai

Geplant ist ein Kletterwochenende (Freitag bis Sonntag) im Klettergebiet "Steinicht", nördlich von Plauen. Die Fahrt wird im Rahmen einer Gemeinschaftsveranstaltung durchgeführt, das heißt jeder Teilnehmer klettert auf eigene Verantwortung. Die Schwierigkeitsgrade bewegen sich häufig zwischen Grad IV und Grad VI, sind also sehr gut für den kleineren Bizeps geeignet. Gefragt ist Wandklettern an Leisten und Auflegern. Wem das zu wenig ist, der kann sich auch in den durchaus vorhandenen schwereren Routen versuchen. Die Absicherung entspricht in etwa dem Niveau des Frankenjuras, ist also "ausreichend". Der Fels (Diabas) ist nicht überall eisenfest, deshalb ist solides Beherrschen des angepeilten Schwierigkeitsgrades ratsam. Nur-Nachsteiger sind ausdrücklich willkommen; es gibt es genügend Möglichkeiten, ein fürsorgliches Toprope zu installieren – in den langen Routen ist dafür allerdings ein 70m-Seil erforderlich. Sicheres Beherrschen der Sicherungstechniken ist aber unabdingbar: Helm auf dem Kopf ist Pflicht.

Kurort:
Steinicht/Vogtland, im Tal der Weißen Elster

Übernachtung:
Wir übernachten in einfachen Pensionen bzw. einfachen Ferienwohnungen mit Mehrbettzimmern. Den genauen Termin lege ich nach Rücksprache mit interessierten Teilnehmern fest.

Voraussetzung:
– sicheres Beherrschen der Sicherungstechniken
– Mindestalter 18 Jahre

Anmeldeschluss:
15.03.2023

Anmeldung (bitte per Email) und Auskunft:
Bothner Rudolf, EMail: siehe hier

Workshop zu Knotenkunde und Standplatzbau

Termin:
Samstag, 25. März 2023
9:00 Uhr – 12:00 Uhr

In einem Workshop werden die Kursinhalte im Wesentlichen von den Teilnehmern unter Begleitung und Moderation der "Kursleiter" selbst erarbeitet. In Teil 1 sollen eure Kenntnisse und eure praktischen Fertigkeiten im Bereich Anwendung und Gebrauch alpin relevanter Knoten( aka "Knotenkunde") aufgefrischt und gegebenenfalls ergänzt oder erweitert werden. Ihr werdet mit eher weniger Theorie aber mit sehr viel praktischer Übung die Handhabung notwendiger und hilfreicher Knoten einüben und deren Verwendungseignung in unterschiedlichen Situationen einschätzen können.
In Teil 2 wird das ungleich anspruchsvollere Thema Standplatzbau abgearbeitet. Das Thema muss vor allem Bergsteiger interessieren, deren Ziel es ist, Mehrseillängenrouten in Kletterhotspots wie Arco, Martinswand, Grazer Bergland etc. oder in den Alpen anzugehen. Wieder soll die Theorie auf das unbedingt notwendige Maß reduziert werden und der Anteil der praktischen Anwendung und Einübung in den Vordergrund gestellt werden. Ziel soll sein, Standplätze schnell, übersichtlich, ein gute Seilhandling erlaubend und sicher zu bauen.

Kursort:
Amberg, Kletterhalle
Dekan-Hirtreiter-Straße 5

Ausrüstung:
Klettergurt, Schlingen, Seilstücke, Reepschnüre, Kurzprusik, Karabiner, Schraubkarabiner, gerne auch mobile Sicherungsmittel wie Keile und Friends, das ein oder andere kann auch Ausgeliehen werden

Voraussetzung:
– Mitgliedschaft in der Sektion Amberg

Teilnehmerzahl:
10Teilnehmer

Anmeldeschluss:
18.03.2023

Anmeldung (bitte per Email) und Auskunft:
Rudolf Bothner, EMail: siehe hier
Niklas Soldner, EMail: siehe hier