Herzlichen Glückwunsch

 


Wir gratulieren unserem langjährigen Hüttenwart, noch immer aktivem Wanderführer und Ehrenmitglied Alfons Altmann zum 90. Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch!

Der Vorstand für die gesamte Sektion Amberg des DAV
 
 

Zusätzliche Trainerausbildung: Andi Kolbe

Andi Kolbe hat auf seinen Trainer C Skibergsteigen nochmals eine Schippe oben draufgelegt ist nun auch Trainer B Skihochtour.
Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Ausbildung! Wir freuen uns schon aufs Tourenprogramm in der nächsten Wintersaison.
 

Ein Ziel, das ich seit vielen Jahren verfolge, habe ich erreicht: Die Sektion Amberg hat ab sofort einen Trainer B Skihochtour.
Vor 12 Jahren stand ich das erste mal auf Tourenskiern und hatte sofort Feuer gefangen. Jahr für Jahr versuchte ich meine Skitechnik zu verbessern und ein Gefühl für das Thema Lawine zu entwickeln. Kombiniert mit der Seiltechnik ist es doch eine der komplexesten Arten, sich im Hochgebirge zu bewegen.
Ich freue mich darauf, ab der kommenden Saison meine Begeisterung und meine Erfahrung im Rahmen von spannenden Sektions-Skihochtouren an Euch weitergeben zu dürfen.
Vielen Dank an die Sektion Amberg für die vielen wertvollen Ausbildungstage!

Viele Grüße
Andi Kolbe

Neue Jugendleiterin: Nadine Weiß

Wir haben mit Nadine eine neue Jugendleiterin in der Sektion. Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Ausbildung und Herzlich Willkommen!

Hi,

ich bin Nadine, eine neue Jugendleiterin vom JDAV Amberg. Ab dieser Woche starte ich mit Niklas zusammen eine neue Jugendgruppe. Mein Plan ist es, den Kindern meinen Spaß und meine Freude am Klettern weiterzugeben. Ich selbst klettere jede Woche in der Gruppe „Aktion Bergfreunde“ und bin neben Arbeit und Studium so viel wie möglich (in den Bergen) unterwegs. Egal ob Skitour, Wandern oder Klettern, ich bin bei allem dabei.
Ich freue mich auf die kommenden Touren
und Gruppenstunden mit dem DAV!

Grundkurs Skitour Weidener Hütte

(26-28.02.2024)

Aus den verschiedensten Ecken Bayerns trafen wir uns am 26. Januar am Parkplatz in Innerst. Nachdem einige zum ersten Mal ihr Skitourenfell montiert hatten, ging es durch den Regen hinauf zur Weidener Hütte. Trotz verspäteter Ankunft wurden wir sogar noch reichlich bekocht und durften satt und zufrieden ins Lager fallen.
Den sonnig-windigen Samstagmorgen starteten wir mit einer LVS-Übung, bevor wir gegen Mittag zum Horbarjoch aufbrachen, dieses mal sogar mit zwei Splitboardern an Bord. Nachdem wir die ersten Spitzkehren erfolgreich gemeistert hatten, verabschiedete sich leider die Bindung eines Teilnehmers. Ihm war somit der direkte Weg zum Kaiserschmarrn eröffnet. Durch unser Malheur entzweigerissen schaffte es die verbleibende Umkehrgruppe dennoch mit dem nötigen Speed bis zum Gipfel wieder aufzuholen, sodass auf dem Gipfelfoto alle breit grinsen konnten. Bei der Abfahrt war von Powder über Harsch über Eis alles dabei, und nachdem wir wieder gut an der Hütte angekommen sind, passte vor dem Abendessen tatsächlich sogar noch eine Theorieeinheit zum Lawinenlagebericht in den Zeitplan.
Am Sonntag ging es nach dem Frühstück direkt, nein 15, nein 20, nein doch 30 Minuten später los Richtung Halslspitze. Der Weg war tückisch: Erst tauschten der Kniekranke und der Bindungslose ihre Rolle als Hüttenwart, ein Schneeprofil wurde gegraben und interpretiert, und die bereits gut bekannte Resi musste wieder ein Mal aus der Lawine gerettet werden. Während die Genießer der Gruppe danach bei einem Apfelstrudel auf der Hüttenterasse entspannten, holte sich die gutbewährte Speedgruppe noch ihren Gipfel, ein paar unzerfahrene Hänge und eine kleine Portion Bruchharsch. Wieder an der Hütte angekommen gab’s noch ein Gruppenbild, bevor es mit 7 Paar Skiern, 2 Splitboards und einem Schlitten wieder zurück zum Parkplatz ging.

Sarah und Andi

Skitour Heidelberger Hütte

(10.-13. Februar 2024)

Geplanter Start wäre um 12 Uhr in Ischgl gewesen; jedoch standen wir trotz der weiten Anreise bereits um 9 Uhr fast alle mit Skiern unter den Füßen an der Talstation. Den stürmischen Skitag auf der Piste ließ sich also keiner entgehen. Trotz Wind und Nebel konnten wir vom Piz Val Gronda, dem höchsten Punkt im Skigebiet, direkt zur Heidelberger Hütte abfahren. Auch zwei orientierungslose Damen mit Pelzmantel und Gucci-Rucksäckchen – ohne LVS-Ausrüstung – schafften es dank unserer Begleitung sicher zur Hütte.
Am Sonntag erwartete uns ein weiterer Tag im White-Out mit Sturmböen, weshalb wir nach einem LVS-Training in der Früh zu zwei Orientierungstouren ohne kupiertes Gelände aufbrachen. Umgekehrt wurde an dem Punkt, an dem der Wind uns wieder zurück zur Hütte blies. Am Abend gab es noch eine Theorieeinheit zur Lawinenkunde und einen exzellenten Erste Hilfe Vortrag von unserem Alex. Laut Wetterbericht sollten auch die nächsten beiden Tage nicht viel besser sein; konträr zur Meinung unseres Hüttenwirtes Schnuckiputzi, der beste Bedingungen prophezeite.
Umso erstaunter waren wir am Montag Morgen, als uns Sonnenstrahlen weckten und wir tatsächlich in zwei Gruppen auf eine große Durchquerung aufbrechen konnten. Über frischen Pulverschnee spurten wir unseren Weg auf mehrere Gipfel, durch Gletscherbecken und über Grate. Zuerst überschritten wir den Piz Tasna, wedelten im Powder des Vadret da Tasna-Gletscherbeckens hinab und stiegen über die Fuorcla Davo Dieu zum Piz Davo Lais auf. Während Team „Ober-Übermotiviert“ die letzten Sonnenstrahlen für den Aufstieg zum Piz Davo Dieu nutzte, begnügte sich
Team „Apfelstrudel“ mit zwei Gipfeln und genoss dafür die direkte Abfahrt zur Hütte. Nach 1700Hm und 21km erreichten beide Teams mit Stirnlampen die Hütte und stolperten just in time für die Suppe in die Stube. Schnuckiputzi freute sich natürlich über alle Maßen über unseren ordentlichen Skifahrer-Hunger und gab selbst nach der dritten Runde Nachspeise nicht klein bei.
Noch überraschter als am Vortag waren wir über die für Dienstag prognostizierten 8 Stunden Sonne. Nach 10cm Neuschnee über Nacht, der alle Spuren verdeckte, starteten wir in zwei Gruppen in den Tag. Eine Gruppe nahm sich die Speedbegehung der Schnapfenspitze vor und die andere begnügte sich mit der Heidelberger Spitze. Nach exzellent schönen unverspurten Powderabfahrten ging es schließlich auf dem Ziehweg zurück nach Ischgl.

Sarah und Andi