Freitag, 08.08.2025
Wir präsentieren den Gipfelstürmer Tourenbericht,
zum Teil geschrieben als Gedicht.
Zum Haus Hammer in Fischbachau sind wir gekommen,
viele Gipfel haben wir erklommen.
Mit uns meinte es das Wetter gut,
nur ein bisschen heiß war es, wie in der Glut.
An der Halle in Amberg ging es los,
die Freude war ganz riesengroß.
Freitagmorgen um acht traf sich der erste Teil der Gipfelstürmer in Amberg. Auf dem Weg nach Fischbachau sammelten wir noch Maria und Sophia ein.
Am Parkplatz in Fischbachau haben wir unsere Rucksäcke gepackt und sind aufgebrochen zum Breitenstein (1622 m).
Unser Weg führte uns durch den Wald hinauf zum Fensterl. Hier entdeckten wir unser Talent für Gipfelbuch-Gedichte:
Auf dem Weg zum Breitenstein,
schreiben wir hier in dieses Buch hinein.
Wir sind bereits am Fensterl angekommen
und haben über die Hälfte des Weges erklommen.
Die ‚Gipfelstürmer‘ sind jetzt hier,
von Amberg weit gereist sind wir.
Von hier war es nur noch ein Sprung bis zum Breitenstein-Westgipfel.
Der Abstieg ins Tal wurde mit viel Humor und einigen interessanten Spielen gefüllt.
Dank „Wer bin ich?“ und „Zahlen raten“ verging die Strecke wie im Flug.
So erreichten wir nach guten vier Stunden den Parkplatz.
Bevor wir zum Haus Hammer gefahren sind, haben wir noch unsere Besorgungen für das Wochenende gemacht.
Die Dusche war ganz famos –,
auch das gemeinsame Kochen war grandios.
Es gab Salat, Nudeln und Kuchen –,
danach durften wir eine Tour für morgen suchen.
Nach der Tourenplanung für den nächsten Tag konnte der Abend beginnen – Zeit, den Abend zu genießen:
Wir spieltenwir einige gemeinsame Spiele und haben viel miteinander gelacht. Zeitig zur Hüttenruhe ging es dann aber auch schon ins Bett.
Samstag, 09.08.2025
Um halb sieben klingelte der Wecker,
das Frühstück war sehr lecker.
Um acht verließen wir das Haus,
auf die Heißenplatte ging’s hinauf.
Die Tour am Samstag startete – nach einer kurzen Diskussion am Vorabend, bis zu welcher Uhrzeit frühes Aufstehen Körperverletzung ist – um acht Uhr.
Unser Ziel für den heutigen Tag war die Heißenplatte (1593 m). Bei bestem Wetter starteten wir die Tour, allerdings nur zu sechst, da Maria und ihre Blasen einen Pausentag einlegen mussten.
Da der Aufstieg zu Beginn eine relativ langweilige Forststraße war, haben wir angefangen, „Zwei Wahrheiten, eine Lüge“ um Steine zu spielen – und der Siegerwahn war aktiviert. Der Weg wurde aber nach ein paar Wegfindungsschwierigkeiten schnell wirklich schön. Über enge Grasserpentinen ging es nach oben.
Der Berg wurde von uns spontan umgetauft in „Ameisenberg“, denn diese Menge an (wirklich exorbitanten) Ameisenhügeln war wirklich ungewöhnlich.
Das letzte Stück durch einen Latschenwald hat sich nochmal gut gezogen – denn der Wetterbericht hatte nicht gelogen: Es war wirklich heiß.
Am Gipfel angekommen, wurde erst einmal unserer neuen Begeisterung fürs Dichten nachgegangen:
Auf der Heißenplatte schwitzen wir,
ganz schön viele Fliegen hier.
Der Aufstieg war unmarkiert,
gerne sind wir hier hochmarschiert.
Gestern noch am Breitenstein,
auch dieser Gipfel ist ganz fein.
Die Gipfelstürmer – das sind wir,
noch bis morgen sind wir hier.
Anschließend wurde noch eine Transition für Instagram fertig gedreht
(es ist schwerer, als man denkt, auf ein Handy zu treten und dann sechs Menschen gleichzeitig zum Lachen zu animieren).
Nach einer Pause haben wir dann beschlossen, aufgrund der Zeit und sich anbahnender Kreislaufprobleme den zweiten noch möglichen Gipfel nicht mehr mitzunehmen und abzusteigen.
Der Abstieg erwies sich dann als deutlich schwerer als erwartet, aber wir haben es alle sicher zurück ins Tal geschafft.
Nach einem kurzen Einkaufsstopp waren wir schon wieder zurück an der Hütte und haben uns ans Abendessen gemacht.
Käsespätzle haben wir gemacht,
und dabei viel gelacht.
Gemeinsam waren wir beim Kochen am Start,
natürlich gab’s auch wieder Salat.
Der Wetterbericht hat nicht gelogen,
und uns auch zum Essen nach draußen gezogen.
Nach dem Essen haben wir den Abend beim spielen und feststellen, dass Toni wirklich keinerlei räumliches Vorstellungsvermögen hat, gemütlich ausklingen lassen.
Sonntag, 10.08.2025
Zum Geburtstag von Paula gab es alkoholfreien Sekt,
der Morgen war somit perfekt.
Auch ein Kuchen stand am Tisch,
gebacken von uns am Vortag frisch.
Danach mussten wir Abschied nehmen vom Hammer Haus –
denn wir mussten bis 10 Uhr raus.
Am Sonntag standen wir wieder sehr früh um 6:30 Uhr auf und feierten dann erstmal ausgiebig mit einem Geburtstagskuchen den Geburtstag von Paula. Danach räumten wir die Küche auf, packten die restlichen Sachen zusammen, und verließen um 9:00 Uhr das Haus Hammer, um unsere letzte Tour zu unternehmen.
Bei strahlendem Sonnenschein wanderten wir vom Spitzingsee los, mit dem „Wilden Fräulein“ als Ziel. Der Anstieg zum „Wilden Fräulein“ war sehr schön mit Wiesen, die von Kühen besiedelt waren. An manchen Stellen war der Weg nicht auffindbar und wir improvisierten quer durch eine Wiese. Nach dem steilen Aufstieg in der sengenden Hitze machte ein Teil der Gruppe im Schatten Pause, während Michi, Thomas und Sophia den Gipfel erklommen. Später wanderten wir alle weiter hinauf zum Jägerkamp, von wo wir eine tolle Aussicht genießen konnten.
Dort oben dachten wir uns ein Geburtstagsgipfelgedicht für Paula aus:
18 Jahre ist Paula schon,
Heut‘ sitzt sie am Geburtstagsthron.
Aus Neukirchen kommt sie her,
wir mögen sie alle sehr.
Aufs Jägerkamp sind wir gestiegen,
weil wir die Berge hier so lieben.
Dieser Ausflug war sehr fein,
heute geht’s für uns schlussendlich heim.
Nach einer kurzen Kuchenstärkung machten wir uns an den Abstieg. Wie geplant brachen wir pünktlich um 14 Uhr mit dem Bus auf nach Hause. Nach einem kurzen Halt, um Sophia bei ihrem Auto abzusetzen, ging es schließlich zurück nach Amberg.
Es war eine sehr schöne Abschlusstour und ein tolles Wanderwochenende!
Zum Abschluss sitzen wir im Bus zurück
und versuchen am Reimen unser Glück.
Die Tour war total genial,
wir freuen uns schon aufs nächste Mal!
Franzi, Paula, Maria, Michael und Toni
mit den Jugendleitern Sophia und Thomas

