Zwei neue Jugendleiter

Wir haben mit Maria & Theresa zwei neue Jugendleiter in der Sektion. Herzlichen Glückwunsch zu eurer bestandenen Ausbildung und Herzlich Willkommen!


Hallo,

ich bin die Maria, 16 Jahre alt und seit Anfang August Jugendleiterin beim JDAV Amberg. Ich bin schon immer gerne in den Bergen unterwegs und seit fast zwei Jahren begeistert mich das Klettern. Am liebsten draußen am Felsen, aber auch in der Halle mit meiner Gruppe, den Gipfelstürmern, oder privat mit meinem Cousin.
Hätte mir jemand vor einem Jahr erzählt, dass ich jetzt Jugendleiterin bin, hätte ich es wahrscheinlich nicht geglaubt. Doch in einem Jahr kann sich so unfassbar viel ändern. Umso mehr freue ich mich, die Sektion Amberg mit meiner Jugendarbeit zu unterstützen, Aktionen zu planen und Abenteuer mit euch zu erleben.


Hi,
ich bin Theresa und neue Jugendleiterin beim JDAV Amberg.

Vor nicht allzu langer Zeit war ich selbst noch Anfängerin beim Klettern und habe mich für diesen Sport schnell begeistert. Immer gut gelaunt findet ihr mich mit meiner Gruppe „Aktion Bergfreunde“ in der Kletterhalle oder am Felsen.

Als Jugendleiterin möchte ich meine Begeisterung fürs Klettern und für den JDAV an die Jugendgruppen weitergeben. Auch freue ich mich darauf, meine frischen Eindrücke aus der Grundausbildung in unsere Sektion einzubringen und gemeinsam mit den anderen Jugendleitern viele tolle Erlebnisse zu sammeln.

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Tourenbericht: Plaisirklettern in Arco 2025

Donnerstag: Ab dem dritten Mal ist’s Tradition – unter diesem Motto haben unsere Jugendleiter Paul und Bene auch heuer wieder die – jetzt traditionelle – Fahrt nach Arco organisiert. Nachdem der Zeltplatz diesmal tatsächlich schon zum Reservierungsstart im März gebucht und auch der Sektionsbus ausreichend früh reserviert wurde, steht vier Tagen toller Kletterei und Dolce Vita nichts mehr im Weg. Für Bene beginnt der Donnerstag mit der Übernahme des Busses, der verzweifelten Suche nach Campinggas und einem Einkauf, der die einzige Diska-Kasse für mindestens 20 Minuten lahm legt. Nachdem die Klettersachen, Einkäufe und anderen Teilnehmer*innen im Bus verpackt sind, geht es auf Richtung Süden. Am Irschenberg steigt noch Sophia zu, zeitgleich setzt sich in München ein zweites Auto mit Savan und Paul in Bewegung – erstaunlich pünktlich. Auch schon Tradition: der Regen auf dem Weg nach Arco, der aber rechtzeitig aufhört. So erreichen wir den Campingplatz kurz vor Zehn und können unsere Zelte trocken aufbauen und zum Kochen beginnen. Es dauert höchstens eine halbe Stunde, bis uns der freundliche Security des Platzes das erste Mal einen Besuch abstattet und eine Lektion in italienischen Schimpfwörtern mit uns durchgeht. Leiser und gut gesättigt gehen wir dann etwas später ins Bett.

Freitag: Auch das Ausschlafen am Freitag, um den Wänden Zeit zum Trocknen zu geben, hat schon fast Tradition. So gestalten wir den Freitag Morgen gemütlich und machen uns erst gegen Mittag auf. Bene, Sophia und Dine und Paul und Leo fahren mit dem Bus Richtung Parete Zebrate oberhalb von Dro und klettern dort die Man Ilia und Via Trento. In lohnender Genusskletterei geht es zügig voran und alle können an ihrer Vorstiegsroutine arbeiten. Bene versucht sich in verschiedenen Schuhvarianten und klettert die erste Länge barfuß und in seinen Crocs – erfolgreich. Nach dem Abstieg, der zunächst über ein loses Schuttfeld führt, geht es zurück zum Bus, der im Gegensatz zu einem anderen Auto am Parkplatz zum Glück nicht aufgebrochen ist.
Savan und Joris steigen derweil in die Route Caldo Inverno ein, die fußläufig vom Zeltplatz zu erreichen ist. Der Einstieg bietet gleich die ersten anspruchsvollen Kletterstellen sowie ein paar speckige Griffe und Tritte, die über die gesamte Tour immer wieder auftauchen. Die letzte Seillänge wird nochmal richtig herausfordernd, doch Savan steigt den plattigen und etwas speckigen Quergang souverän vor. Beim Abstieg wählen die beiden den falschen Weg und statt eines normalen Wanderweges folgt nochmal ein kleines Abenteuer mit viel Gestrüpp und einer Abseilstelle mit mehreren fragwürdigen Schlingen. 

Samstag: 
Am Samstag geht es für Leo, Niklas, David, Joris und Dine nochmal zu den Sonnenplatten. Beim Zustieg in der Hitze werden kurz die Felswahl und Ausrichtung angezweifelt, aber die Hoffnung auf Wolken nicht aufgegeben. Joris und Dine wollen in die Via Trento und müssen beim Einstieg kurz warten, bis die Seilschaften davor weitergeklettert sind. Durch das Zusammenlegen der ersten zwei Seillängen und die etwas langsameren Vorgänger treffen sie bei den Ständen immer wieder aufeinander, doch Platz ist genug. Ein Blick nach unten zeigt eine mittlerweile etwas längere Schlange bei der beliebten Route nebenan. Nach der Schlüsselstelle über die (Sonnen-)Platten kommt nochmal Genusskletterei und am Ende etwas Schutt zum Ausstieg. Das erklärt auch die regelmäßigen Steinschläge von oben. Oben angekommen warten Joris und Dine im Schuttfeld auf die Seilschaft von David, Leo und Niklas und bewundern währenddessen die Outfitwahl der anderen Kletterer. Von Badeanzug bis Adiletten ist hier alles dabei. 
Sophia und Paul starten vom Campingplatz zur Via Calliope. Die ist schnell gefunden, die erste Seillänge ist dann aber etwas komplizierter. Ein kurzer Kamin, dann eine lange Dreckrampe führen zum ersten Stand. Dem fehlen allerdings die Haken und der einzige Hinweis, dass man richtig ist, sind die noch aus der Wand ragenden Schrauben. Der folgende Kamin fordert etwas Mut und viel Vertrauen in die Füße, bevor lohnende Kletterei mit schönem Blick auf den Colodri die Tour abschließt.
Weil Paul und Bene im Vorfeld von der Route Katia Monte geschwärmt haben, entscheiden sich Savan und Bene, in diese einzusteigen. Kurz vor Abmarsch schließen sich auch noch Toni und Timo an und so machen sich die vier in zwei Seilschaften auf den Weg Richtung Colodri. Die Route führt in einer logischen Linie durch den zentralen Teil des Colodri-Massivs – tolle Blicke und luftige Kletterei sind so fest zu erwarten. Nach zwei 7- Stellen, die zum Teil souverän freikletternd, zum Teil mit Hilfe der Haken, überwunden werden, hält die Wand noch einige tolle Kletterstellen und gänzlich selbst abzusichernde Längen für die Kletterer*innen bereit. Auch von kleinen Wegfindungsfallen lassen sich die vier aber nicht in die Irre führen, und so kommen sie am frühen Abend erfolgreich am Gipfel an. Nach einem Abstecher übers Colodri-Kreuz mit tollem Blick über den See und einer Begegnung mit wegelagernden Ziegen steigen die vier in die Stadt ab, wo noch eine verdiente Pizza wartet. Der Rest macht währenddessen einen Abstecher zum Lago und kühlt sich dort ab.

Sonntag: Für Toni, Sophia, Leo und Dine geht es am Sonntag zur Ferrata-Runde Cima Rocca, die aus vier Klettersteigen besteht. Die geplante Abfahrtszeit um 11 Uhr verschiebt sich (nicht wirklich) überraschend etwas nach hinten, sodass der Anstieg in Biacesa erst um 12:30 Uhr startet. Nach ca. 1 1/2 Stunden und wiederholten „Jetzt müsste gleich der Einstieg kommen!“ kommt der Einstieg dann tatsächlich. Der erste Gipfel Cima Capi (Via ferrata F. Sussati) ist recht schnell erreicht und durch den Ausblick auf den Gardasee sehr lohnenswert. Danach folgt ein kurzer Abstieg und der zweite Klettersteig (Via ferrata M. Foletti) zur Biwakhütte Arcione. Nach kurzer Lagebesprechung und Deponieren der Rucksäcke beginnt der dritte Klettersteig (Sent. dei Camminamenti) hoch zum Cima Rocca, der besonders interessant aufgrund der Schützengräben und Kavernensysteme aus dem Ersten Weltkrieg ist, die auf dem Weg nach oben durchquert werden. Mit Stirnlampen wird den Wegmarkierungen in den Tunneln gefolgt. Zeit, die anderen Abzweigungen im Tunnel auszukundschaften, bleibt leider keine, da die Pizzareservierung am Abend immer näher rückt und noch ein zweistündiger Abstieg bevorsteht. Oben angekommen wird ein letzter kurzer Blick auf den Gardasee geworfen und der Abstieg beginnt. Statt den vierten Klettersteig nehmen die Mädels den etwas schnelleren Normalweg zurück nach Biacesa. Zum Pizzaessen kommen die 4 trotzdem nicht ganz pünktlich, satt werden trotzdem alle. Man munkelt, dass an der Verspätung nur der Wein schuld ist, der bei der Rückfahrt noch eingekauft werden musste…
Während die vier Mädels früh aufbrechen, verschieben Timo, David und Paul ihren Start – ausnahmsweise gewollt – nach hinten. Auch Bene, Niklas und Joris lassen sich noch etwas Zeit, bevor es in die erste Seillänge der Via Elda geht. Nach einer kurzweiligen Kletterei warten schon der Ausstieg und ein Gipfelbuch auf die Drei. Eine frühere Seilschaft hat dort vermerkt, dass sie Schlangen in der Route gesichtet hatten. Die gab es bei uns glücklicherweise nicht, dafür eine sehr schöne Route, die man gerne nochmal klettert. 
Nach einem gemütlichen Vormittag geht es dann für Paul, Timo und David in die mittlerweile im Schatten liegende Mescalito. Dort wird die anfängliche Motivation etwas gedämpft, als die erste Seillänge größere Probleme bereitet als erwartet. Einen schnellen Vorsteigerwechsel später stehen sie trotzdem am ersten Stand. Auch die zweite Seillänge gibt sich nicht kampflos geschlagen. Mit Blick auf die erste Kruxlänge (wunderschöne Plattenkletterei) gibt sich Timo geschlagen und genießt den Kampf vom Boden. Paul kann David noch überzeugen, etwas weiter zu klettern, aber nach einem aufregenden Quergang im Nachstieg ist dann am vierten Stand Schluss und die beiden Seilen ab. So bleibt noch genug Zeit am Campingplatz in den Fluss zu springen, bevor es pünktlich in die Pizzeria geht.
Nach dem gemeinsamen Abschlussessen in einer Pizzeria in der Stadt sorgt der restliche Wein abends noch für einige Lacher, allerdings eher auf unserem Zeltplatz und weniger auf dem der Nachbarn. Nachdem der freundliche Security noch vor den letzten Bergfreunden eingeschlafen ist, können auch diese nach kurzen Sparring-Übungen beruhigt schlafen gehen.

Montag: An unserem letzten Tag stehen wir zeitig auf, da wir vor Mittag den Zeltplatz verlassen müssen. Wer nicht wie eigentlich schon jeden Tag durch die lauten Tauben oder die Sonne früher wach war, wird zu den Klängen von “Guten Morgen, Sonnenschein” und Ähnlichem geweckt. Wie auch im letzten Jahr stehen heute Spiegeleier mit Speck und Semmeln auf dem Frühstücksplan – mit Erschrecken müssen wir jedoch feststellen, dass auf dem gesamten Zeltplatz keine Semmeln mehr aufzutreiben sind und so muss das restliche Brot als Beilage herhalten.
Nachdem wir alles abgebaut und die Autos bepackt haben, fahren wir noch ein paar hundert Meter vom Zeltplatz flussaufwärts zum Einstieg unserer letzten Routen. Paul und Timo steigen schon etwas früher aus und nehmen sich mit der Via Elios eine Route mit schönen Risskletterstellen vor. 
Leo, Dine und David steigen in die Dulcis in Fondo ein. Nach etwas Suchen und Ausschlussverfahren ist der Einstieg der Route gefunden. „Routenname angeschrieben“ laut Topo bestätigt sich nicht. Genauso vergeblich suchen die 3 den 1. Stand und bauen kurzerhand einen Baumstand. Die zweite Seillänge – beschrieben als eine schöne überhängende Platte – stellt sich eher weniger als überhängende Platte dar, ist aber trotzdem sehr schön. Nach dem 2. Baumstand geht es auch schon in die letzte Seillänge – die 4. Seillänge bzw. der 3. Stand wird auch nicht gefunden. Nach etwas Kraxeln im botanischen Bereich kommt nochmal ein kurzes Stück schöne Kletterei und dann auch schon der Ausstieg. Ob das Pareto-Prinzip (20% mehr Abenteuer bringen 80% mehr Spaß) hier bestätigt wird, möchten wir nicht näher beantworten.
Nur ein paar Routen weiter beginnen Bene, Sophia und Joris die Via Nereidi, die tatsächlich angeschrieben ist. Nach den ersten beiden Seillängen kommt am Ende der dritten die Crux, die ein etwa vier Meter langer Hangelquergang darstellt. Der gestaltet sich als äußerst speckig und die Füße stehen den größten Teil nur auf Reibung. Die Stelle wird jedoch von allen dreien gemeistert, und nach der vierten Seillänge wartet bereits der Gipfel.
Die anderen Seilschaften sind auch schon fertig und so treffen wir uns alle bei den Autos für die Abschlussbesprechung sowie eine letzte Abkühlung – die künstliche Stufe im Fluss stellt sich dabei als hervorragende Massagevorrichtung heraus. Ohne richtiges Mittagessen und dementsprechend hungrig, machen wir noch einen kleinen Abstecher in die Stadt, um Pizza und Eis zu kaufen. Die bestellte Menge von sechs Pizzen stellt sich als deutlich zu wenig für elf hungrige Kletterer heraus, zum Glück sind noch einige Snacks für die Heimfahrt übrig geblieben. In Arco trennen sich unsere Wege (zumindest vorerst) und in drei Autos geht es Richtung Bayern. An der Mautstelle vom Brennerpass entdecken die Mitfahrer im Sektionsbus direkt vor ihnen ein Auto mit bekannten Insassen – Niklas und Timo. Ein Beweisfoto wird in die WhatsApp-Gruppe geschickt, nur Sekunden später stellt sich heraus, dass auch der Sektionsbus entdeckt wurde: Savan, Paul und David kommen direkt dahinter angefahren. Nach dem unerwarteten Zusammentreffen trennen sich bei Innsbruck und München dann endgültig unsere Wege, um Mitternacht kommt der Sektionsbus in Amberg an. Bis zum nächsten Jahr!

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Vier neue Jugendleiter

Wir haben mit Antonia, Paula, Sina & Torsten vier neue Jugendleiter in der Sektion. Herzlichen Glückwunsch zu eurer bestandenen Ausbildung und Herzlich Willkommen!


Servus,

nach abgeschlossener Grundausbildung zum Jugendleiter darf ich, Torsten, mich als neuer Jugendleiter vorstellen.

Ich bin gerne beim Klettern, Bergsteigen und Skitourengehen draußen unterwegs und nutze diese Zeit nicht nur, um mich fit zu halten, sondern auch um große und kleine Abenteuer zu erleben. Bei der jdav Amberg möchte ich meine Begeisterung für die Berge und das draußen sein an andere weitergeben und zusammen mit den übrigen Jugendleitern Aktionen für die Jugend gestalten.

Bis demnächst beim nächsten Abenteuer

Torsten


Ich bin Toni, 17 Jahre alt und seit Ende Oktober Jugendleiterin des JDAV Amberg. Seit ungefähr 7 Jahren bin ich Gruppenkind bei den „Gipfelstürmern“. Ich wandere super gerne aber meine große Leidenschaft ist das klettern, sowohl in unserer Halle als auch draußen. Seit Januar leite ich mit Franzi und Sina eine neue Jugendgruppe. Ich freue mich darauf meine Liebe zum Klettern weiter zu geben und ich freue mich auf viele coole Aktionen.


Hallo, liebe Jugendliche und Abenteurer!

Ich bin die neue Jugendleiterin beim Alpenverein Amberg Paula, und freue mich riesig, euch kennenzulernen!
Ich bin 17 Jahre alt, eine große Optimistin und liebe es, gemeinsam mit euch spannende und unvergessliche Abenteuer zu erleben.
Ich bin begeisterter Kletterer und freue mich darauf, mit euch in die Berge zu gehen, Höhlen zu erkunden und gemeinsam Herausforderungen zu meistern. Für mich ist Jugendarbeit eine tolle Gelegenheit, neue Menschen kennen zu lernen, Spaß zu haben und die Natur auf spannende Weise zu entdecken.
Neben dem Klettern und der Natur liebe ich es, kreative Aktionen zu planen, Schatzsuchen zu veranstalten und einfach eine gute Zeit mit euch zu haben. Ich bin immer offen für neue Ideen und freue mich auf viele coole Projekte, bei denen wir zusammen lachen, lernen und uns gegenseitig unterstützen.
Lasst uns gemeinsam das „Jugendleiter-Abenteuer“ starten und eine tolle Zeit haben! Ich freue mich auf euch und auf viele spannende Momente in der Natur.
Bis bald!

Eure Paula


Hallo Zusammen, ich bin die Sina und gehöre nun auch zu den Jugendleitern . Als ich mit dem klettern angefangen habe wollte ich nur zum Schnuppern kommen, doch als ich dann da war wurde mir klar, dass ich ab jetzt immer kommen werde. In den Bergen wandern war ich vorher schon gerne aber das Klettern habe ich neu für mich entdeckt. Ebenfalls hat mir die Jugendarbeit Spaß gemacht, weshalb ich Jugendleiter geworden bin. Seit Anfang diesen Jahres kümmere ich mich gemeinsam mit Franzi E. und Toni L. um die jüngste Gruppe „J1“.
Ich freue mich auf viele tolle Erlebnisse mit Euch.

Viele Grüße
Sina

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Tourenbericht: Hüttenwochenende der jdav-Gipfelstürmer auf der Langtalereckhütte (6.-8.8.2024)

Am 6. August 2024 trafen sich die Gipfelstürmer um 6:15 Uhr an der Kletterhalle, um nach über 2 Jahren endlich wieder in die Berge zu fahren. Nachdem Toni, die den kürzesten Weg hatte, als Letzte ankam und sich am meisten über die Uhrzeit beschwerte und der große Gewichtsunterschied zwischen manchen Rucksäcken festgestellt wurde, ging es mit dem Sektionsbus auch schon los in Richtung Österreich.Die Fahrt entpuppte sich, nach einigen Nickerchen, als erstaunlich lehrreich. Thomas lernte jede Menge über Fußball, Michi las aus einem Feministenbuch vor und bei einer kurzen Pause wurden Plätze getauscht, sodass Toni auf Michis Handy das Olympia-Basketball-Viertelfinale verfolgen konnte. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wusste, war, dass ein TikTok über Käsebrote die ganze Tour beeinflussen würde.

 
Nach ca. 5 Stunden Fahrt und der Erkenntnis, dass Sophia besser Auto fuhr als Thomas, kamen wir in Obergurgl an. Die Rucksäcke wurden vereinzelt nochmal umgepackt und alle machten sich bereit, um loszugehen. Wir wanderten gegen 13 Uhr los. Die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel und es war fast schon ein bisschen zu warm. Bis auf ein paar Allergieprobleme verliefen die ersten 2 Stunden des Aufstiegs problemlos.

Der Weg war sehr schön und das Ziel des heutigen Tages war die Langtalereckhütte (2480 m). Wir machten eine kurze Mittagspause auf einer Hütte und als wir weitergingen, schenkte Toni Michi ihr Käsebrot (hätte sie es nur selbst gegessen). Der Weg führte weiter durch eine wunderschöne Landschaft und die Hütte war schon fast in Sichtweite, als Tonis Kreislauf schlapp machte. Nachdem es schließlich alle auf die Hütte geschafft hatten und es Toni besser ging, bezogen wir das Matratzenlager. Zum Abendessen gab es ein tolles Drei-Gänge-Menü. Nach dem Essen wurden die Rucksäcke für die Tour am nächsten Tag gepackt und wir ließen den Abend gemütlich ausklingen.

 
Am zweiten Tag hatten wir um ca. 6.30 Uhr Frühstück. Die Sonne schien vom blauen Himmel und nachdem wir die Rucksäcke schon am vorherigen Tag gepackt hatten, konnten wir gegen 8:00 Uhr aufbrechen.
Unser Ziel heute war das Eiskögele. Der Weg führte uns zu einer schönen, felsigen Schlucht mit einem kleinen Wasserfall. Dort war ein kleiner Holzsteg, wo auch Schafe zu sehen waren.
Leider hatten nach ca. 45 Minuten zwei aus unserer Gruppe gesundheitliche Probleme und Thomas stieg mit Toni und Maria wieder zur Langtalereckhütte ab. Auf dem Rückweg konnten wir ein paar Murmeltiere direkt neben unserem Weg beobachten. Die restliche Gruppe mit Sophia, Verena, Paula und Michi wanderte noch ein Stück weiter. Nach ca. 15 Minuten ging es Michi auch nicht mehr so gut, weshalb wir auf schönen Felsen und Steinen Pause machten.
Maria und Toni blieben auf der Hütte, während Thomas nochmal zu den anderen hochstieg. Als Thomas bei den Restlichen angekommen war, haben wir entschieden, dass Paula und Thomas noch ganz auf das Eiskögele steigen und Sophia, Verena und Michi warten.

Am Nachmittag trafen alle wieder auf der Hütte ein. Wir machten Brotzeit und spielten einige Runden Stadt-Land-Vollpfosten und Mensch-ärgere-dich-nicht oder ruhten uns aus. Später war dann noch ein Gewitter mit starken Regen.
Auf der Hütte gab es so gut wie keinen Empfang, deshalb gingen wir zum Telefonieren auf den „Kleinen Netzberg“ oder den „Großen Netzberg“, wo es immer perfektes Netzt gab – wie der Name schon sagt. Zum Abendessen gab es dann wie immer ein tolles Salatbüffet, Tomatensuppe und Hähnchen mit Pommes bzw. vegetarisch Spiegelei und Bratkartoffeln. Nach dem Abendessen gingen wir bald ins Bett.

 
Der dritte Tag startete mit einem gemütlichen Frühstück auf der Hütte. Die frische Luft und die schöne Aussicht sorgten für eine angenehme Atmosphäre, in der wir uns stärken konnten.
Nach dem Frühstück trafen wir uns, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Da es zwei Personen aus der Gruppe immer noch nicht besser ging, entschieden wir uns, dass es an der Zeit ist, abzusteigen.

Den Abstieg zurück ins Tal traten wir anschließend langsam an. Wir machten eine kleine verfrühte Mittagspause an einem schönen Wasserfall. Ansonsten verlief der Abstieg reibungslos, und allen Teilnehmern ging es den Umständen entsprechend gut. Nach einer letzten gemeinsamen Pause im Talort machten wir uns auf den Weg nach Hause.

Schlussendlich machten wir noch einmal halt in Regensburg und besuchten Bene (einen unserer ehemaligen Jugendleiter), der uns mit einem fantastischen Bohnencurry überraschte.
Zum Abschluss blickten wir auf einen halbwegs gelungenen Tour zurück und freuen uns schon auf das nächste Abenteuer.

Paula, Maria, Michael, Toni und Verena
mit den Jugendleitern Sophia und Thomas

Anmeldestart Schnupperklettern 28.10.2024 um 17:00 Uhr

Es reizt einen überall hinaufzuklettern und man will mehr?
Die Jugend bietet über die kommenden Wintermonate Kletterstunden zum Schnuppern an.

Beim Schnupperklettern werden die teilnehmenden Kinder komplett von ausgebildeten Jugendleiter*innen und deren Helfer*innen betreut. Eltern müssen sich also keine Sorgen machen!
Wir bitten die Eltern, die ihre Kinder in Aktion sehen wollen, erst kurz vorm Ende zu zuschauen, da wir ansonsten unser Programm nicht ungestört durchziehen können.

Die Ausrüstung zum Klettern wird immer gestellt. Eintritt in die Halle ist im Preis enthalten.
Mitzubringen sind aber dennoch Sportbekleidung, Turnschuhe und ein Getränk (ggf. eine kleine Brotzeit)

Unsere einzige Voraussetzung:
Mindestalter 7 Jahre

Kursgebühr:
– Mitglieder DAV Amberg: 7€
– Nichtmitglieder: 10€

Teilnehmerzahl:
3 – 12 Teilnehmer

Veranstaltungstermine:
– 17. November 2024
– 15. Dezember 2024
– 19. Januar 2025
– 16. Februar 2025
– 30. März 2025
– 13. April 2025

Jeweils in Altersgruppen:
• 7–10 jährige → Kurs 1 von 14:00 – 16:00 Uhr
• 11-18 jährige →Kurs 2 von 16:30 – 18:30 Uhr

Kursinhalt:
– Spielerisches Klettern im Toprope (eingehängtes Seil)
– Kennenlernen der notwendigen Ausrüstung
– Grundlagen der Sicherungstechnik

Kursort:
Stattfinden wird das Schnupperklettern in der Kletterhalle im Gebäude des Gasthauses „Alte Kaserne“ in der Dekan-Hirtreiter-Str. 5 in Amberg (Obergeschoss)

Anmeldung und Auskunft:
Anmeldung nur für einzelne Kinder sowie Termine möglich! Die Geschwister werden berücksichtigt.
Mehrfach Anmeldungen für Termine werden bei der Auswertung erst nach Neuankömmlinge berücksicht.
Anmeldung NUR per online Formular.

Die Anmeldung ist ab Montag den 28.10.2024 17:00 unter diesem Link möglich.

Rückschau des letzten Schnupperklettern 2022/2023
https://dav-amberg.de/98-kletterneulinge-im-vergangenen-halben-jahr/