Tourenbericht: Yoga-Gipfel-Tour auf die Priener Hütte 2025

Wie gut sich Wandern, Gipfelglück und Yoga verbinden lassen, hat unsere Yoga-Gipfel-Tour 2025 eindrucksvoll gezeigt. Drei Tage lang waren wir in den Chiemgauer Alpen unterwegs – immer begleitet von Sonnenschein, Bergwolken und jeder Menge guter Laune.

1. Tag – Ankommen in den Bergen
Unser Abenteuer begann mit dem Aufstieg über den Jägersteig. Im goldenen Sonnenlicht stiegen wir durch den Wald hinauf, bis die Priener Hütte in Sicht kam. Zur Belohnung gab’s erst einmal Kaffee und Kuchen – die perfekte Stärkung nach den ersten Höhenmetern.
Am Nachmittag stand die erste Yogastunde auf dem Programm: sanfte Dehnungen und erdende Übungen, die uns halfen, wirklich in den Bergen und auf der Hütte anzukommen. Der Tag endete mit einem hervorragenden Abendessen.

2. Tag – Gipfelkino pur
Früh am Morgen starteten wir mit einer dynamischen, kraftvollen Yogastunde, die Körper und Geist in Schwung brachte. Nach dem Frühstück schnürten wir die Bergschuhe und machten uns auf zur großen Gipfeltour: Weitlahner Kopf, Geigelstein, Breitenstein und Karkopf standen auf dem Programm.
Sonnenschein und Wolken wechselten sich ab und lieferten ein regelrechtes „Bergkino“ – besonders auf dem Geigelstein war die Aussicht einfach atemberaubend. Am Nachmittag rundete eine ausgleichende Yogastunde den Tag ab, bevor wir erneut ein köstliches Abendessen auf der Priener Hütte genießen durften.

3. Tag – Abschied mit Gipfel und Genuss
Auch der letzte Tag begann kraftvoll mit Yoga. Nach dem Frühstück ging es hinauf zu Wandkopf und Karspitze. Beim Abstieg durfte eine zünftige Einkehr in der Wildbichelalm nicht fehlen. Nauch dem Abstieg ins Tal, gab es eine letzte gemeinsame Yogasequenz – ein bewusster Abschluss dieser besonderen Tage.
Die DAV Yoga-Gipfel-Tour 2025 war eine perfekte Mischung aus Bewegung, Entspannung, Naturerlebnis und Gemeinschaft. Wir haben geschwitzt, gelacht, geatmet, genossen – und nehmen nicht nur schöne Gipfelmomente mit nach Hause, sondern auch das Gefühl, wie wunderbar Yoga und Berge zusammenpassen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden – und bis zur nächsten Yoga-Gipfel-Tour!

Tourenbericht – Klettersteiganfängerkurs Höhenglücksteig am 21.09.2025

Zu Beginn unseres Kurses fand eine gründliche Einweisung zum Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) sowie zum „Partnercheck“ statt.

Bevor wir in den Klettersteig eingestiegen sind, gab es noch ein paar Tipps zur Klettertechnik und zum richtigen Einsatz der Rastschlinge.

Nach einer kurzen ungesicherten Klettereinlage sind wir dann auch schon in den Klettersteig eingestiegen und haben alle drei Teile des Höhenglücksteigs bewältigt.

Zum Schluss haben wir noch das „Prusiken“ ausprobiert und den Tag gemütlich bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.

Petra, Beate, Brigitte, Simone, Gabi, Bernhard und Christian

Touren(ber/ged)icht: Bergwochenende der jdav-Gipfelstürmer im Mangfallgebirge (08.-10.08.2025)

Freitag, 08.08.2025

Wir präsentieren den Gipfelstürmer Tourenbericht,
zum Teil geschrieben als Gedicht.
Zum Haus Hammer in Fischbachau sind wir gekommen,
viele Gipfel haben wir erklommen.
Mit uns meinte es das Wetter gut,
nur ein bisschen heiß war es, wie in der Glut.
An der Halle in Amberg ging es los,
die Freude war ganz riesengroß.

Freitagmorgen um acht traf sich der erste Teil der Gipfelstürmer in Amberg. Auf dem Weg nach Fischbachau sammelten wir noch Maria und Sophia ein.
Am Parkplatz in Fischbachau haben wir unsere Rucksäcke gepackt und sind aufgebrochen zum Breitenstein (1622 m).
Unser Weg führte uns durch den Wald hinauf zum Fensterl. Hier entdeckten wir unser Talent für Gipfelbuch-Gedichte:

Auf dem Weg zum Breitenstein,
schreiben wir hier in dieses Buch hinein.
Wir sind bereits am Fensterl angekommen
und haben über die Hälfte des Weges erklommen.
Die ‚Gipfelstürmer‘ sind jetzt hier,
von Amberg weit gereist sind wir.

Von hier war es nur noch ein Sprung bis zum Breitenstein-Westgipfel.
Der Abstieg ins Tal wurde mit viel Humor und einigen interessanten Spielen gefüllt.
Dank „Wer bin ich?“ und „Zahlen raten“ verging die Strecke wie im Flug.
So erreichten wir nach guten vier Stunden den Parkplatz.
Bevor wir zum Haus Hammer gefahren sind, haben wir noch unsere Besorgungen für das Wochenende gemacht.

Die Dusche war ganz famos –,
auch das gemeinsame Kochen war grandios.
Es gab Salat, Nudeln und Kuchen –,
danach durften wir eine Tour für morgen suchen.

Nach der Tourenplanung für den nächsten Tag konnte der Abend beginnen – Zeit, den Abend zu genießen:
Wir spieltenwir einige gemeinsame Spiele und haben viel miteinander gelacht. Zeitig zur Hüttenruhe ging es dann aber auch schon ins Bett.

 
Samstag, 09.08.2025

Um halb sieben klingelte der Wecker,
das Frühstück war sehr lecker.
Um acht verließen wir das Haus,
auf die Heißenplatte ging’s hinauf.

Die Tour am Samstag startete – nach einer kurzen Diskussion am Vorabend, bis zu welcher Uhrzeit frühes Aufstehen Körperverletzung ist – um acht Uhr.
Unser Ziel für den heutigen Tag war die Heißenplatte (1593 m). Bei bestem Wetter starteten wir die Tour, allerdings nur zu sechst, da Maria und ihre Blasen einen Pausentag einlegen mussten.
Da der Aufstieg zu Beginn eine relativ langweilige Forststraße war, haben wir angefangen, „Zwei Wahrheiten, eine Lüge“ um Steine zu spielen – und der Siegerwahn war aktiviert. Der Weg wurde aber nach ein paar Wegfindungsschwierigkeiten schnell wirklich schön. Über enge Grasserpentinen ging es nach oben.
Der Berg wurde von uns spontan umgetauft in „Ameisenberg“, denn diese Menge an (wirklich exorbitanten) Ameisenhügeln war wirklich ungewöhnlich.
Das letzte Stück durch einen Latschenwald hat sich nochmal gut gezogen – denn der Wetterbericht hatte nicht gelogen: Es war wirklich heiß.
Am Gipfel angekommen, wurde erst einmal unserer neuen Begeisterung fürs Dichten nachgegangen:

Auf der Heißenplatte schwitzen wir,
ganz schön viele Fliegen hier.
Der Aufstieg war unmarkiert,
gerne sind wir hier hochmarschiert.
Gestern noch am Breitenstein,
auch dieser Gipfel ist ganz fein.
Die Gipfelstürmer – das sind wir,
noch bis morgen sind wir hier.

Anschließend wurde noch eine Transition für Instagram fertig gedreht
(es ist schwerer, als man denkt, auf ein Handy zu treten und dann sechs Menschen gleichzeitig zum Lachen zu animieren).
Nach einer Pause haben wir dann beschlossen, aufgrund der Zeit und sich anbahnender Kreislaufprobleme den zweiten noch möglichen Gipfel nicht mehr mitzunehmen und abzusteigen.
Der Abstieg erwies sich dann als deutlich schwerer als erwartet, aber wir haben es alle sicher zurück ins Tal geschafft.
Nach einem kurzen Einkaufsstopp waren wir schon wieder zurück an der Hütte und haben uns ans Abendessen gemacht.

Käsespätzle haben wir gemacht,
und dabei viel gelacht.
Gemeinsam waren wir beim Kochen am Start,
natürlich gab’s auch wieder Salat.
Der Wetterbericht hat nicht gelogen,
und uns auch zum Essen nach draußen gezogen.

Nach dem Essen haben wir den Abend beim spielen und feststellen, dass Toni wirklich keinerlei räumliches Vorstellungsvermögen hat, gemütlich ausklingen lassen.

 
Sonntag, 10.08.2025

Zum Geburtstag von Paula gab es alkoholfreien Sekt,
der Morgen war somit perfekt.
Auch ein Kuchen stand am Tisch,
gebacken von uns am Vortag frisch.
Danach mussten wir Abschied nehmen vom Hammer Haus –
denn wir mussten bis 10 Uhr raus.

Am Sonntag standen wir wieder sehr früh um 6:30 Uhr auf und feierten dann erstmal ausgiebig mit einem Geburtstagskuchen den Geburtstag von Paula. Danach räumten wir die Küche auf, packten die restlichen Sachen zusammen, und verließen um 9:00 Uhr das Haus Hammer, um unsere letzte Tour zu unternehmen.
Bei strahlendem Sonnenschein wanderten wir vom Spitzingsee los, mit dem „Wilden Fräulein“ als Ziel. Der Anstieg zum „Wilden Fräulein“ war sehr schön mit Wiesen, die von Kühen besiedelt waren. An manchen Stellen war der Weg nicht auffindbar und wir improvisierten quer durch eine Wiese. Nach dem steilen Aufstieg in der sengenden Hitze machte ein Teil der Gruppe im Schatten Pause, während Michi, Thomas und Sophia den Gipfel erklommen. Später wanderten wir alle weiter hinauf zum Jägerkamp, von wo wir eine tolle Aussicht genießen konnten.
Dort oben dachten wir uns ein Geburtstagsgipfelgedicht für Paula aus:

18 Jahre ist Paula schon,
Heut‘ sitzt sie am Geburtstagsthron.
Aus Neukirchen kommt sie her,
wir mögen sie alle sehr.
Aufs Jägerkamp sind wir gestiegen,
weil wir die Berge hier so lieben.
Dieser Ausflug war sehr fein,
heute geht’s für uns schlussendlich heim.

Nach einer kurzen Kuchenstärkung machten wir uns an den Abstieg. Wie geplant brachen wir pünktlich um 14 Uhr mit dem Bus auf nach Hause. Nach einem kurzen Halt, um Sophia bei ihrem Auto abzusetzen, ging es schließlich zurück nach Amberg.
Es war eine sehr schöne Abschlusstour und ein tolles Wanderwochenende!

Zum Abschluss sitzen wir im Bus zurück
und versuchen am Reimen unser Glück.
Die Tour war total genial,
wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

Franzi, Paula, Maria, Michael und Toni
mit den Jugendleitern Sophia und Thomas

Tourenbericht Alpinklettern im Wilden Kaiser; 15. – 17.August 2025; Aktion Bergfreunde

„Die Regenwasserzisterne auf der Fritz-Pflaum-Hütte ist leer“ – mit ohnehin schon schweren Rucksäcken, vollgepackt mit Kletterausrüstung und Essen für drei Tage, beim Aufstieg in den trockenen Kaiser gibt es Schilder, die mehr Freude in einer Klettergruppe auslösen als dieses. Aber zurück zum Anfang.
Für einen Teil der Aktion Bergfreunde soll es im August für ein Wochenende zum Klettern in den Wilden Kaiser gehen. Für Viki und Niklas beginnt die Tour schon am Vorabend am Parkplatz, weil die beiden schon in der Gegend unterwegs sind, ein zweites Auto startet am Freitag früh von Amberg aus und sammelt Paul, Bene und Savan in München ein. Nachdem alle Staus durchfahren sind und das Essen und Klettermaterial auf die Rucksäcke verteilt sind, wandern wir los Richtung Fritz-Pflaum-Hütte. Diese Selbstversorgerhütte liegt abgelegen auf der Nordseite des Kaisers und soll unser Stützpunkt werden. Nach einer halben Stunde über Forstwege erspähen wir dann einen Zettel an einem Holzstapel. Aus der Ferne vermuten wir zunächst, dass vielleicht der Holzvorrat leer sein könnte und jeder noch einige Scheite Brennholz auf den Rucksack schnallen muss – falsch gedacht, zurück zum Anfang: Die Wasserzisterne ist leer. Ein letzter Bach, so der Zettel, wartet in wenigen Minuten auf uns, noch mindestens eine Stunde und einige hundert Höhenmeter vor der Hütte. Unser kurzes, demotiviertes „Was nun“ wird von der Erkenntnis beendet, keine Alternative zu haben als am Bach nochmal alle Wasservorräte aufzufüllen und dann auf der Hütte die Wassersuche fortzusetzen – nötigenfalls mit Wünschelrute und Regentanz.
So erreichen wir am frühen Nachmittag die wirklich toll gelegene Hütte, packen unsere Sachen aus und freuen uns über den Kaffee, den ein anderer Hüttengast mit geschöpftem Restwasser aus der tatsächlich fast leeren Zisterne gekocht hat. Bene und Savan bieten sich als Testpersonen an. Am Nachmittag steigen Paul, Niklas und Torsten noch in die Gelipfeiler ein und finden lohende Kletterei im sechsten Grad. Savan, Joris und Bene erklimmen die kurze 4-Grad-Leopard, die wie der Name vermuten lässt, keine besonderen Schwierigkeiten bereithält und versuchen sich dann noch im Sportklettergarten an der Hütte. Dass die Routenbeschreibungen aus dem Topo nur schwer auf die Wand übertragbar ist, führt hier zu interessanter Routenwahl – den gesuchten 5er finden die drei nicht. Paul, Niklas und Torsten haben einen längeren Zustieg und kommen so als letztes wieder an der Hütte an. Schnell wird der Couscous angerührt und wenig später aus Gründen der Wasserknappheit und Abspülfaulheit aus einer großen Schüssel verschlungen. Besser als die Wasserversorgung ist die Versorgung mit Bier und Wein – viele Alpinisten haben scheinbar in den vergangenen Wochen aus Angst zu verdursten größere Mengen Alkohol auf die Hütte getragen und die Reste dann der Allgemeinheit zurückgelassen. So verzichten wir auf Gute-Nacht-Tee und widmen uns dem Wein. Noch unsicher wie das Wetter am Samstag werden wird, fallen wir dann doch bald ins Bett.

Der Samstag beginnt gleich mit zwei guten Nachrichten: Das Wetter schaut noch stabil genug aus und Niklas hat oberhalb der Hütte einen zweiten Regenwassertank gefunden. Wir schöpfen einen großen Topf voll, kochen diesen ab und starten dann gestärkt durch Bergsteigerfrühstück (Müsli, Milchpulver, Apfel) zu unseren Touren. Viki und Niklas machen sich wieder talwärts auf die Suche nach ihrer Route, der Rest in die andere Richtung mit Ziel der Tour Schwarzer Peter. Paul dreht nach wenigen Metern um, weil er seinen Helm vergessen hat und nutzt seine Rückkehr zur Hütte gleich noch, um einige Scheite Holz wieder aus dem Feuer zu holen, um zu verhindern, dass die Stube für den restlichen Tag in eine finnische Sauna verwandelt wird. Nach einem letzten Anstieg über einen losen Schutthang finden die fünf ihren Einstieg und beginnen
zügig die erste Länge. Joris und Torsten in der ersten und Bene, Savan und Paul in der zweiten Seilschaft kommen gut voran und freuen sich über einige schöne Kletterstellen. Vor der letzten Länge entscheiden sie sich mit Blick auf den sich verdunkelnden Himmel aber abzubrechen und abzuseilen. Ohne Probleme und vor allem trocken erreichen die fünf dann wieder am frühen Nachmittag die Hütte, wo Niklas und Viki bereits warten. Der Zustieg zu ihrer Tour gestaltete sich als schwierig und nach längerer Suche hatten sich die beiden dann zum Umdrehen entschieden. Den Nachmittag verbringen wir dann gemütlich mit Spielen, Weintrinken, auf den nichtkommenden Regen wartend, unterhaltend und im Klettergarten kletternd an der Hütte. Zurück zur Zisterne – Niklas entscheidet sich später am Tag, doch nochmal einen genaueren Blick hineinzuwerfen.
Er findet: reichlich klares Wasser – puh, doch keine Wassernot mehr. Doch was ist das im hinteren Eck? Hat das…? Pfoten? Wir ersparen den Lesenden hier weitere Details; so viel sei zur Beruhigung verraten: Alle Kletterer konnten die Hütte ohne Magen-Darm-Beschwerden verlassen – vielleicht reinigt Dreck ja doch den Magen. Auf dem Speiseplan steht heute Huskyfood, Nudeln mit Thunfisch und Tomaten. Torsten versucht einige Male, die Spaghetti in kleine Stücke zu zerbrechen, wird aber vom Rest aufgehalten. Nach dem Essen entscheiden wir uns, am Sonntag mehr Priorität auf gemütliches Aufstehen als auf Klettermeter zu legen und lassen den Abend deshalb gemütlich ausklingen.
Am Sonntag früh regnet es dann tatsächlich und dicke Wolken hüllen die Hütte ein. Wir frühstücken, freuen uns, dass niemand über Nacht Durchfall bekommen hat und packen dann zusammen. Nach einem zum Glück trockenen Abstieg erreichen wir mittags die Autos und treten die Heimreise an.

Benedikt Lueger
Bilder: Savan Mack

Seniorengruppe | Wanderreise nach Südtirol vom 11. bis 15. Juni 2025

Vom Bayerischen Waldverein wurden wir zu einer Wanderreise nach Südtirol eingeladen. 13 Senioren und Seniorinnen nahmen daran Teil. Am Mittwoch, 11.6., holte uns ein Bus von Christoph Reisen in Amberg ab und brachte uns nach Sterzing zum Hotel Saxl. Da wir schon um 14 Uhr ankamen hatten wir noch Zeit für einen Stadtbummel durch die schöne alte Stadt Sterzing. Da wurden wieder Erinnerungen wach an das Jahr 2011, wo wir auch eine Woche in Sterzing einquartiert waren.

Am Donnerstag ging es mit dem Bus nach Seis, am Eingang des Grödner Tals. Mit einer Umlaufbahn fuhren wir hinauf auf die Seiser Alm. Auch wenn einige von der Besteigung des Schlerns geträumt hatten, war sofort klar, dass dies an diesem Tag nicht mehr möglich war. Also umrundeten wir den Puflatsch, vorbei an blühenden Almwiesen. In der Ferne grüßte der Langkofel. Vom Gollerkreuz hat man einen schönen Blick auf Kastelruth. In der Arnika Hütte kehrten wir ein. Auf dem Weg zur Seilbahn fand unser Wanderführer Helmut ein Plätzchen, wo Herbert seinen Schnaps verteilen konnte. Am Abend hatte unser Hotelier einen Akkordeonspieler eingeladen, der uns mit Musik und viel Witz unterhielt.

Am Freitag brachte uns der Bus zum Parkplatz Zumis auf über 1700 m. Auf einem Hochplateau wanderten wir in Richtung Rastner Hütte. Wir kamen bis zu einem Aussichtspunkt in der Nähe der Pianer Kreuzkapelle. Schön zu sehen war hier der Peitlerkofel und seine Umgebung. Auf der anderen Seite reichte der Blick bis zu den Zillertaler und Stubaier Bergen. Dann ging es auf fast dem gleichen Weg zurück bis zum Naturhotel Runa, so nennt man heute eine Berghütte. Dort war Mittagspause. Ein kurzer Weg führte zurück zum Bus, der uns nun nach Brixen brachte. Dort war ein Stadtrundgang mit Besichtigung des Doms.

Am Samstag starteten wir in Töll eine gemütliche Wanderung entlang des Marlinger Waalwegs. Die Waalwege dienen zur Bewässerung der Obstplantagen. Von diesem Weg hat man immer wieder einen herrlichen Blick auf Meran und seine Umgebung. Nach der Mittagspause in der Waldschenke brachte uns der Bus nach Bozen. Ein Stadtrundrundgang bei 35° war kein großes Vergnügen.

Der Sonntag war bereits wieder unser Heimreisetag. In Tegernsee hatten wir einen längeren Aufenthalt, der für einen Besuch im Biergarten des Tegerseer Bräuhauses reichte. Am frühen Abend kamen wir in Amberg an. Es waren wieder fünf erlebnisreiche Tage bei durchgehend bestem Wanderwetter, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.