Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!


Foto von Tim Mossholder, veröffentlicht unter folgender Lizenz: Creative Commons (CC0 1.0).

In ein paar Tagen ist es schon wieder soweit, Weihnachten steht vor der Tür! Wir wünschen all unseren Mitgliedern und Lesern dieser Seite ein frohes Fest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Auch vor dem Hintergrund dessen, was gestern in Berlin geschehen ist, bleibt nur zu hoffen, dass 2017 weniger traurige Momente für uns bereithält als dies 2016 der Fall war.

Der Vorstand der Sektion Amberg des Deutschen Alpenverein

Veranstaltungen Januar 2017

Dezember-April – Schneeschuhtouren ‚vor Ort‘

Die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht gibt’s ja in diesem Winter mehr Schnee als in den vergangenen Jahren.

Je nach Schnee- und Wetterlage werde ich wieder kurzfristig eintägige, eventuell zweitägige Touren in unserer Umgebung (Landkreis bis maximal Bayer. Wald oder Fichtelgebirge) anbieten.

Die Tourenabsprache erfolgt per Mail, nach Möglichkeit spätestens am Dienstag vor der Tour, damit Material in der Geschäftsstelle ausgeliehen werden kann, im Einzelfall aber auch kurzfristiger.

Voraussetzungen:
Trittsicherheit, Kondition je nach Tour für mehrere Stunden Gehzeit

Ausrüstung:
Schneeschuhe (können in der Geschäftsstelle gegen Gebühr ausgeliehen werden), Teleskopstöcke, feste Wanderschuhe, Gamaschen

Anmeldung und Auskunft:
Gerhard Siegert

Weitere Informationen

06.01.2017 – Traditionsskistour zum Großen und Kleinen Arber – Sektionsfahrt der OG Schwandorf

Wie bereits in den vergangenen Jahren führen wir auch heuer wieder unsere Traditionsskistour zum Arber durch. Je nach Schneelage wird kurzfristig über die Anstiegsroute entschieden und der endgültige Termin festgelegt.

Ausrüstung:
Skitourenausrüstung

Anmeldung und Auskunft:
Bis spätestens 30.12.2016 bei: Toni Radlinger

Weitere Informationen

15.01.2017 – Kletternachmittag für Kinder und Jugendliche

Bitte entnehmen Sie alle Informationen zu dieser Veranstaltung dem gesonderten Beitrag.

19.01.2017 – Sektionsbilderabend

Mitglieder zeigen Bilder von ihren Unternehmungen.

Treffpunkt:
19:00 Uhr in der Gaststätte „Alte Kaserne“

Anmeldung und Auskunft:
Eine Anmeldung für Zuschauer ist nicht notwendig. Bei weiteren Fragen oder wenn Sie selbst Bilder präsentieren möchten, wenden Sie sich bitte an Sigrid Streich

Weitere Informationen

>>> Alle weiteren Veranstaltungen finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

Resolution zur Bewahrung des Alpenplanes

Während der Hauptversammlung des DAV in Offenburg wurde in diesem Jahr einstimmig eine „Resolution zur Bewahrung des Alpenplanes“ verabschiedet. Diese wird auch von der Sektion Amberg unterstützt und kann durch einen Klick auf die folgenden Grafiken eingesehen werden:

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des DAV München, oder Sie wenden sich bei Fragen an unseren 2. Vorstand, Bernhard Schreiner.

Veranstaltungen Dezember 2016

Dezember-April – Schneeschuhtouren ‚vor Ort‘

Die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht gibt’s ja in diesem Winter mehr Schnee als in den vergangenen Jahren.

Je nach Schnee- und Wetterlage werde ich wieder kurzfristig eintägige, eventuell zweitägige Touren in unserer Umgebung (Landkreis bis maximal Bayer. Wald oder Fichtelgebirge) anbieten.

Die Tourenabsprache erfolgt per Mail, nach Möglichkeit spätestens am Dienstag vor der Tour, damit Material in der Geschäftsstelle ausgeliehen werden kann, im Einzelfall aber auch kurzfristiger.

Voraussetzungen:
Trittsicherheit, Kondition je nach Tour für mehrere Stunden Gehzeit

Ausrüstung:
Schneeschuhe (können in der Geschäftsstelle gegen Gebühr ausgeliehen werden), Teleskopstöcke, feste Wanderschuhe, Gamaschen

Anmeldung und Auskunft:
Gerhard Siegert

Weitere Informationen

11.12.2016 – Kletternachmittag für Kinder und Jugendliche

Bitte entnehmen Sie alle Informationen zu dieser Veranstaltung dem gesonderten Beitrag.

15.12.-18.12.2016 – Langlauftage in der Ramsau am Dachstein

Wir möchten der langjährigen Tradition treu bleiben und den Langlaufwinter 2016/17 in der Ramsau am Dachstein beginnen. Wir hoffen, dass die Schneeverhältnisse besser sind wie in den letzten Jahren und wir schöne Langlauftage erleben können.

Sollte die Schneelage in der geplanten Zeit für Langlaufen nicht ausreichend sein, findet die Fahrt nicht statt.

Wohnen werden wir wieder im Haus „Oberhorner“ bei Lydia und Sepp Pitzer. Infos über unserer Unterkunft könnt ihr unter: www.oberhorner.at abrufen.

Anmeldung und Auskunft:
Sigi und Christine Rogenhofer

Weitere Informationen

>>> Alle weiteren Veranstaltungen finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

Tourenbericht – Schneeschuhtour ohne Schneeschuhe

Der Termin für unsere ‚Schneeschuhtour alpin‘ (26.02.-28.02.2016) rückt immer näher, doch es will einfach nicht schneien. Auch der Wetterbericht macht uns da keine Hoffnungen. Aber was soll’s, wir nehmen unsere Schneeschuh-Ausrüstung einschl. LVS-Geräten mit – wenn’s nicht genug Schnee hat, machen wir halt mit leichtem Gepäck Wanderungen, so flexibel haben uns die letzten schneearmen Winter mittlerweile schon gemacht. Wir, das sind Anna, Doris, Evi, Hermann, Irene, Petra, Sigrid und ich, der GeSie. Als Quartier habe ich die Pension Leitnerhof in Nonn bei Bad Reichenhall ausgesucht. Dort durfte ich schon bei einer privaten Tour das phänomenale Frühstück genießen.

Wir starteten am Freitag früh mit einem Leihbus von Amberg aus, um die Mittagszeit konnten wir dann unser Quartier beziehen. Normalerweise stehen am Freitag Nachmittag immer LVS-Übungen auf dem Programm, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Aber die einzige Möglichkeit, LVS-Geräte zu vergraben wäre unter der Grasnarbe gewesen. Gummistiefel und Spaten hatten wir nicht dabei, außerdem lag nur Lawinenwarnstufe 1 vor. Also schulterten wir unsere schön leichten Rucksäcke und unternahmen eine Rundwanderung über den Listsee zum Thumsee und wieder zurück. Mit Schnee kamen wir dabei so gut wie gar nicht in Berührung. Abends machten wir dann noch einen Spaziergang zu einem Gasthaus am Listsee.

Am Samstag wollten wir ursprünglich mit der Seilbahn auf den Predigtstuhl fahren, um von dort eine Kammwanderung zurück ins Tal zu machen. Nach Rücksprache mit unserem Pensionswirt entschieden wir uns dann jedoch dazu, den Hochstaufen über die Bartlmahd zu besteigen. Sicherheitshalber entschlossen wir uns, die LVS-Ausrüstung trotzdem mitzunehmen, da wir ja nicht wussten, wie es auf dem Gipfel schneemäßig wirklich aussah. Die Schneeschuhe ließen wir im Tal. Wir wären uns wahrscheinlich etwas blöd vorgekommen, durch grüne Wiesen mit Schneeschuhen am Rucksack zu wandern, es reichte schon die Lawinenschaufel. Nachdem wir die erste Teilnehmerin mittels Blasenpflaster bergtauglich gemacht hatten – die ersten Blasen hatten sich schon nach einer viertel Stunde angekündigt – marschierten wir auf Forstwegen an der Padinger Alm vorbei, um dann bald auf einen schmalen Pfad abzuzweigen. An einem Aussichtspunkt mit tollem Blick in den Reichenhaller Talkessel hatten wir dann erste Schneeberührung, ab hier mussten wir dann auch spuren, hier herrschte richtig Winter. Leider wurden wir bei einer Hangquerung aus der Südflanke des Hochstaufen mit Steinen beschossen, was durch die zum Teil geringe Schneeauflage und die Tageserwärmung bedingt war. Schnell brachten wir die gefährdete Zone hinter uns. Ab der Bartlmahd waren dann einige steilere Hänge zu queren. Eine der Teilnehmerinnen war dann auch der Meinung, wenn wir schon wider Erwarten so viel Schnee haben, kann eine kleine Rutschpartie nicht schaden. Sie überlegte es sich dann aber doch anders, bevor die Fahrt zu schnell wurde. Nach einer kurzen Schrecksekunde kämpfte sie sich wieder nach oben und wir setzten unseren Weg fort. Da unser Zeitfenster für den Abstieg irgendwann zu klein wurde, entschlossen wir uns ca. eine halbe Stunde vor dem Gipfel zur Umkehr, nicht ohne vorher noch ein paar schöne Blicke ins Alpenvorland zu genießen. Wie sich dann herausstellte, war diese Entscheidung auch richtig. Ein einzelner Bergsteiger, der uns in der Früh schon überholt hatte, berichtete, dass man die letzten Meter ohne Steigeisen wohl nicht hätte gehen können. In der Querung weiter unten wurden wir dann erneut mit Steinen beschossen, also brachten wir sie wieder schnell hinter uns. Als Entschädigung, dass wir den Gipfel nicht erreicht hatten, legte ich dann ab dem Forstweg einen Gang zu, um meine Teilnehmer mit frischen Weißbieren begrüßen zu können.

Am Sonntag, nachdem wir unser Gepäck im Bus verstaut hatten, fuhren wir nach Maria Gern, um die Kneifelspitze zu besteigen. In vielen Publikationen wird die grandiose Aussicht von dem nur 1189 m hohen Berg auf den Berchtesgadener Talkessel mit seinen umliegenden Bergstöcken gepriesen, davon wollten wir uns persönlich überzeugen. Kaum eine viertel Stunde gelaufen ging’s los, ich hörte immer wieder bewundernde Aaaahs und Oooohs, obwohl wir doch noch mitten im Wald waren und von den umliegenden Bergen noch gar nichts zu sehen war. Des Rätsels Lösung waren die vielen Christrosen, die links und rechts des Weges voll in Blüte standen. Auch dafür ist die Kneifelspitze bekannt. Die Hütte auf dem Gipfel war leider noch geschlossen, aber das wussten wir ja. Da wir diesmal keine LVS-Ausrüstung dabei hatten, war in unseren Rucksäcken jetzt genug Platz für eine ausgiebige Brotzeit einschl. Gipfelschnapserl. Nach dem Essen war noch genügend Zeit, weshalb wir uns für den Abstieg einen unmarkierten Weg suchten, den wir nach einigem Nachforschen auch zielsicher fanden. Bevor wir uns an die Heimfahrt machten, genehmigten wir uns zur Belohnung in der Gaststätte in Maria Gern noch einen Cappuccino mit Torte.

Fazit: Auch ohne Schneeschuhe kann man schöne Schneeschuhtouren unternehmen.

GeSie