Veranstaltungen Januar 2015

05.01.2015 NEU: 06.01.2015 – Traditionsskistour zum Großen und Kleinen Arber

Sektionsfahrt der OG Schwandorf

Nachdem mangels Schnee die Tour im vergangenen Winter entfallen musste, hoffen wir diesmal auf gute Verhältnisse wie im obigen Bild.

Wer also Lust und Interesse hat, an dieser Tagesveranstaltung um die Weihnachtszeit teilzunehmen, soll sich bitte bis 20.12.2014 anmelden.

Ausrüstung:
Skitourenausrüstung

Anmeldung und Auskunft:
Toni Radlinger

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16.-18.01.2015 – Eiskletterkurs

Voraussetzungen:
Klettern im V Schwierigkeitsgrad, Nachstieg.

Ausbildungsinhalte:
– Eisklettertechniken
– Tourenplanung
– Sichern im Eis

Veranstaltungsort:
Stubai, je nach Wetterlage und Schneelage wird das Gebiet festgelegt.

Ausrüstung:
Steigeisenfeste Schuhe, Steigeisen mit Frontalzacken, Helm, Klettergurt, sonstige Kletterausrüstung

Teilnehmerzahl:
max. 4 Personen

Anmeldung und Auskunft:
Bernd Dobler

Weitere Informationen

18.01.2015 – Schnupperklettern für Kinder und Jugendliche

Bitte entnehmen Sie alle Informationen zu dieser Veranstaltung dem gesonderten Beitrag.

31.01.-01.02.2015 – Wintertour der Familiengruppe

Da unser letzte Wintertour wegen Schneemangels fast als Frühjahrstour bezeichnet werden mußte, werden wir unsere Hütte im Januar nach den Wetterverhältnissen festlegen. Auf jeden Fall ist eine Wanderung oder ein Aufstieg mit Tourenski oder Schneeschuhen geplant.

Anmeldung und Auskunft:
Annett und Heiko Schneider

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Tourenberichte der Familiengruppe 2014

Das Jahr 2014 neigt sich langsam seinem Ende zu und es geht wieder los mit den obligatorischen Jahresrückblicken. Dieser Artikel ist allerdings keiner dieser langweiligen Rückblicke, sondern eine Sammlung von Berichten darüber, was unsere Familiengruppe das Jahr über – neben vielen weiteren Aktionen – gemacht hat.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Annett oder Heiko Schneider.

25.-26.01.2014 – FamAlpi-Winterwochenende auf der Chamer Hütte

Eigentlich wollten wir den Arber mit Schneeschuhen bezwingen, allerdings hat uns da der milde Winter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und so plante Heiko eine neue Aufstiegsroute zur Chamer Hütte von Bodenmais aus. Weil wir den steinigen Weg als die interessantere Alternative ansahen, wählten wir diesen. Er führte uns entlang des Rißbachs und da wenigstens die Temperaturen unter 0°C lagen, „wuchsen“ von den Felsen am Wegrand Eiszapfen in allen Größen. Sogar richtige Kunstwerke mit eingewachsenen Moosen waren darunter. Wir kamen vorbei am Rißloch-Wasserfall, der mit Getöse ins Tal braust.

Zur Mittagszeit waren wir schon so weit oben, dass alles verschneit war und die Sonne einen Bilderbuchwinter für uns zauberte. Bei Ankunft auf der Chamer Hütte genehmigten wir uns Kaffee und leckere Süßspeisen, bevor wir, um unsere Rucksäcke erleichtert, den Anstieg zum Kleinen Arber angingen. Der Ausblick von oben war grandios, bis zu den Radar-Kugeln des Großen Arbers und hinein nach Tschechien.

Zurück auf der Hütte gab es von den Wirtsleuten Essen und Trinkvorrat für alle, bevor sie uns die Hütte zur alleinigen Nutzung überließen. Die funkelnden Sterne lockten nach der Stärkung noch mal nach draußen und wir nutzen die glatte Spur der Langlaufloipe, um mit den Leihschlitten des Hauses noch einige Wettbewerbe auszutragen.
Erst als erste Wolken aufzogen, zogen wir uns zu lustigen Spielen ins Haus zurück. Morgens durften wir uns darüber freuen, dass die Wolken über Nacht tatsächlich große Mengen Pulverschnee über uns ausgeschüttelt hatten, ein richtiges Wintermärchen direkt in der Natur.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf Richtung Großer Arber. Das Gehen fiel heute schon schwerer als am vorherigen Tag. Tief sanken wir in den Neuschnee, bis wir oben ankamen, auf dem König des Bayerwaldes.

In der gemütlichen Bergwachthütte gönnten wir uns warmen Kaffee oder heiße Schokolade, bevor unser Abstieg begann. Fast wie der Weg runter vom Monte Kaolino kam uns die Strecke vor, das Hüpfen und Rutschen im weichen, trockenen Schnee war nicht nur für die Kinder ein Vergnügen.
Das letzte Stück führte uns wieder vorbei an den Rißlochfällen und der Rißlochschlucht bis zu unserem Ausgangspunkt bei Bodenmais.

Martina Reindl

27.04.2014 – Wanderung Lichtenegg

Leider machte uns am Sonntag, 27.04.14 der Wetterbericht für unsere geplante, größere Tour zum Kaitersberg in Kötzting einen Strich durch die Rechnung. Deshalb disponierten Annett u. Heiko kurzfristig um und luden die Famalpis zu einer Wanderung in der Nähe ein, die im Falle von Gewitter und Regen einfacher hätte abgekürzt werden können.

Um 09:30 Uhr trafen wir uns beim Nettoparkplatz in Kümmersbruck, um gemeinsam zum Wanderparkplatz nach Amerried (etwa 2 km außerhalb von Fürnried) weiterzufahren.
Hier startete unsere Wandertour quer durch den herrlich grünen Mischwald. Nach einem steilen Anstieg erreichten wir unseren Rundweg zur Burgruine Lichtenegg, vorbei an zahlreichen Orchideen, deren Blüten wir aber leider zu dieser Jahreszeit noch nicht bewundern konnten. Für die Kinder waren besonders die zahlreichen Felsnischen u. Höhlen interessant, die selbstverständlich alle erkundet u. erforscht wurden.
Bei der Burgruine Lichtenegg machten wir unsere Mittagspause und genossen die herrliche Aussicht und das beständige Wetter. Auf dem Heimweg wurden noch 2 kleine Eselchen gestreichelt u. Butzelkühe für das bevorstehende Burgfest gesammelt.
Gegen 13:30 Uhr ging unsere schöne Wanderung zu Ende und wir waren alle froh – trotz des grauen Himmels – draußen in der Natur gewesen zu sein.

Evi Höreth

01.05.2014 – Kanutour auf der Wiesent

Wie nun schon zur Tradition geworden, trafen wir uns am 1. Mai zur Kanutour. Diesmal ging es nach Doos um auf der Wiesent zu fahren.

Beim Kanuverleih bekamen alle ihre Ausrüstung und schon ging es los mit den Booten auf dem Auto zum Startpunkt 5 km weiter. Nach dem Abladen und einer kurzen Einweisung setzten alle ins kühle Nass ein. Die Fahrt dauerte mit kurzer Pause etwa 2 Stunden. Die Kinder mussten am Ausstieg natürlich noch die Funktion der Schwimmwesten am lebenden Objekt testen.

Im Cafe in Doos gab es Kaffee und Kuchen für die Erwachsenen, während die Kinder den Erlebnisgarten ausprobierten.

Da das Wetter doch beständiger war als vermutet, machten wir noch einen Abstecher Richtung Muggendorf zur Rosenmüllerhöhle. Die Kinder waren ganz begeistert von der Stimmung mit Teelichtern und versuchten natürlich bis in die letzten Winkel zu kommen.

Erst auf dem Heimweg hat uns der angekündigte Regen erwischt und wir waren uns einig der Spruch: „Wenn Engel reisen..“ traf wieder voll und ganz auf unsere Gruppe zu.

Heiko Schneider

13.07.2014 – Wanderung zur Vilsquelle nach Kleinschönbrunn

Am 13.07. trafen sich die Wetter-Ignorierer in Amberg und fuhren gemeinsam nach Krickelsdorf. Der längere Hinweg führte uns durch die Wälder zwischen Hirschau und Großschönbrunn. Dank der Waldverpflegung von Himbeeren und Blaubeeren und der riesigen Sandgrube war der Weg sehr kurzweilig. Alle waren von der Vilsquelle begeistert. Die Erwachsenen vom überdachten Brotzeitplatz, die Kinder vom schönen Spielplatz. Nach einer längeren Rast ging es über den Kreuzweg und an einer Kapelle mit schöner Aussicht vorbei wieder Zurück zu den Autos. Wer die Vilsquelle noch nicht besucht hat, sollte dies unbedingt mal tun.

Annett Schneider

Millionen – Das Schneekanonen-Paradox

Die Klimaerwärmung ist unstrittig. Schnee wandert in immer größere Höhen und alle Skigebiete in Bayern sind nicht mehr schneesicher.
Überall wird mit Schneekanonen verzweifelt gegen diese Entwicklung angekämpft.

In Sölden sind etwa 250 davon in Betrieb, am Sudelfeld kommen etwa 100 neue dazu.
Mehr als der Stromverbrauch einer Großstadt fließt in die alpinen Beschneiungsanlagen – und der Staat stützt dies kräftig mit Subventionen.


Foto von Flickr User pfeifhofer, veröffentlicht unter folgender Lizenz: Creative Commons (CC BY-NC-SA 2.0).

Was für ein Paradox: Schneekanonen befeuern mit ihrem Energieverbrauch genau den Klimawandel, den sie bekämpfen.

Wenn ein Zimmer zu warm wird, wird es sicher nicht besser, wenn man einen weiteren Kühlschrank darin aufstellt.

Wenn Skifahren nicht mehr geht, dann besser einen anderen Tourismus: Bergwandern. Bergsteigen. Moutainbiken…

Es wird Zeit zum Umdenken!

Dr. Günther Bock
Umweltreferent der Sektion Amberg